Turnverein Eintracht Greven 1898 e.V

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Home Triathlon Aktuelles Letzter Wettkampf des Jahres? Ganz schön windig!

Letzter Wettkampf des Jahres? Ganz schön windig!

Ines Sandbote und Olaf DirkerIm Rahmen des Lanzarote-Marathons haben Ines Sandbote und Olaf Dirker den Halbmarathon bestritten. Bei sonnigem, aber sehr windigem Wetter ging es von Los Pocillos über Arrecife bis nach Costa Teguise, immer am Meer entlang.
Nach bereits einigen absolvierten Radkilometer auf der Insel in den Tagen zuvor, stand am Samstag, den 8.12.18, der wohl letzte Wettkampf des Jahres für Olaf Dirker und Ines Sandbote an.

Quasi vor der Hoteltür sollte der Halbmarathon Lanzarote Richtung Costa Teguise starten, aber schon lange vor dem Start drehte der Wind ordentlich auf und es war klar, dass es keine Bestzeiten geben würde. Direkt aus nordöstlicher Richtung hieß bis zum Ziel: Wind ohne Ende- und zwar von vorn. Um halb elf fiel dann auch der Startschuss für über 900 Läuferinnen und Läufer an der Playa Los Pocillos. Schnell bildeten sich kleinere Grüppchen am flachen und sehr windanfälligen Streckenteil entlang des Flughafens. An der Playa de Honda machte die Strecke einen leichten Turn nach rechts und der Wind blies ein paar Minuten mal nicht direkt von vorn. Ab Arrecife änderte sich das Streckenprofil dann schlagartig. Am Hafen war der erste von drei längeren Anstiegen zu bewältigen und wer sich die Strecke nicht richtig eingeteilt hatte, sollte es ab hier schwer bereuen.
Sowohl Ines als auch Olaf konnten auf dem zweiten Streckenabschnitt trotz des welligen Profils und des starken Windes den Kilometerschnitt noch leicht verbessern. Nach 1:43,15 Stunden lief Olaf als 23. der Altersklasse über die Ziellinie. Kurz danach kam auch schon Ines, der der Wind auch ordentlich zugesetzt hatte. Sie lief als hervorragende 4. ihrer Altersklasse nach 1:45,57 Stunden und insgesamt 17. Frau über die Ziellinie. Mit dem tollen Ergebnis und nach der anstrengenden Saison haben sich die beiden die anschließende Erholung in der verbleibenden Zeit auf Lanzarote redlich verdient!

 

Nicht weniger windig, dafür deutlich erfrischender (Nieselregen und starke Schauer) waren die Bedingungen am gleichen Wochenende beim 43. Nikolauslauf in Steinfurt. Mit einer winzigen Verzögerung durch zwei Ladehemmungen der Startpistole starteten am Samstag knapp 180 Läuferinnen und Läufer vom Burgsteinfurter Marktplatz zum 10 km Lauf durchs herbstliche Bagno, nicht ohne jedoch zuvor noch eine Schleife über den festlich geschmückten Nikolausmarkt zu laufen.

Dort verbreiteten die noch wenigen Besucher ein tolle, anfeuernde Stimmung, bevor es endgültig in den Bango-Park ging. Unter den Läufern war auch Frank Simon, der sich zwar angesichts des Wetters keine Bestzeit vorgenommen hatte, den aber dann doch beim Laufen der Ehrgeiz packte, zu sehen, was bei den windigen und matschigen Bedingungen herauszuholen sei. Angetrieben wurde er von drei anderen Läufern, die sich ihn wohl als Zugläufer auserkoren hatten und fast die ganze Strecke hinter ihm blieben. Verschiedene Versuche, sie abzuschütteln und damit dem nervigen „Patsch ... Patsch" ihrer Schritte auf dem nassen und weichen Untergrund zu entgehen, blieben erfolglos.

Der Lauteste von ihnen überholte dann auch noch bei Kilometer 7, was es zwar von der Geräuschkulisse erträglicher, vom Gefühl aber zunächst nicht besser machte. Der Läufer nötigte aber großen Respekt ab, war er jedoch jenseits der 65 Jahre Marke und selbst im Spurt am Ende nicht mehr einzuholen. Sechs Sekunden nahm er Frank ab, der als dritter seiner Altersklasse (M55) in 47:32 Minuten ins Ziel kam.

 

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