Turnverein Eintracht Greven 1898 e.V

  • Schrift vergrößern
  • Standard-Schriftgröße
  • Schriftgröße verkleinern
Home Triathlon Aktuelles Grevener Triathleten erfolgreich an der Donau

Grevener Triathleten erfolgreich an der Donau

Grevener Triathleten erfolgreich an der DonauNach einer langen und teilweise anstrengenden Anreise ins slowakische Samorin haben sich am vergangenen Donnerstag die beiden TVE-Greven Triathleten Ines Sandbote und Olaf Dirker für den Championship-Triathlon über die Mitteldistanz an der Donau einquartiert. Beide haben sich bei im vergangenem Jahr für diesen internationalen Meisterschaftstriathlon in Heilbronn qualifiziert. Start für den Triathlon über 1,9 Kilometer Schwimmen in der Donau, 90 Kilometer Radfahren und 21 Kilometer Laufen war der vergangene Sonntag (3.6.18).

Bereits am frühen Morgen schien die Sonne, aber auch der Wind hatte deutlich zugelegt. Nach dem letzten Check der Räder gingen die beiden TVE'ler hinauf zum Startareal an der Donau. Dort war sofort zu sehen, dass das Schwimmen dieses Mal nicht sehr einfach werden würde. Der Wind kräuselte die Donau unangenehm auf und bildete deutlichen Wellengang und Strömung.

 

Um 9:30 Uhr erfolgte der Startschuss für Ines Sandbote, der von Olaf Dirker um 10:20 Uhr. Sowohl Ines als auch Olaf hatten Probleme mit den Wasserbedingungen. Ines absolvierte die 1,9 Kilometer lange Schwimmstrecke in 36:43 Minuten, Olaf in 35:51 Minuten, eine eher mittelmäßige Zeit für die beiden Triathleten. Auf dem Rad durchfuhr Olaf direkt nach einem Kilometer ein Schlagloch, wodurch die Satteleinstellung komplett verstellt wurde. Die ersten dreißig Kilometer konnte er noch mit Rückenwindunterstützung damit fahren, stieg aber zu Beginn des Deichabschnittes vom Rad und richtete erst einmal wieder den Sattel.

Gut 15 Kilometer gegen den Wind galt es jetzt zu überwinden, bevor bei Kilometer 45 der Wendepunkt erreicht wurde und nun die gesamte Strecke wieder zurück gefahren werden musste. Trotz der Radprobleme konnte er nach 2:26,49 Stunden vom Rad steigen. Auch Ines hatte mit dem Wind zu kämpfen, konnte aber nach guten 2:43,06 Stunden auf die Laufstrecke wechseln.

Mittlerweile war es früher Nachmittag und sehr heiß auf der Laufstrecke geworden. Diese führte über einen Großteil der 7 Kilometer-Runde über den wechselnden Untergrund einer Pferderennbahn. Der Wendepunkt der Laufstrecke wiederum war auf dem Donaudeich gelegen. Der zum Teil sandige und zum Teil grasige Abschnitt der Pferderennbahn raubte förmlich die Energie aus den Beinen, der drei Mal durchlaufen werden musste. Ab Ende der zweiten Laufrunde konnte Olaf noch einige Plätze gut machen. Zu diesem Zeitpunkt bog Ines bereits zum Ziel ab um den schwierigen Wettkampf zu beenden.

Mit einer sehr guten Gesamtzeit von 5:18,19 Stunden belegte sie den 11. Platz ihrer AK W40-44. Nach einer weiteren anstrengenden Laufrunde konnte auch Olaf als 29. seiner Altersklasse nach 5:00,38 Stunden ins Ziel einlaufen.
Olaf Dirker: 35:51/2:26,49/1:46,53//5:00,38
Ines Sandbote: 36:43/2:43,06/1:49,41//5:18,19