Turnverein Eintracht Greven 1898 e.V

  • Schrift vergrößern
  • Standard-Schriftgröße
  • Schriftgröße verkleinern
Home Triathlon Aktuelles Kult muss Kult bleiben: Winterlaufserie erfolgreich fortgesetzt und beendet

Kult muss Kult bleiben: Winterlaufserie erfolgreich fortgesetzt und beendet

210318 Triathlon WLS Johannes-kAuch wenn Corona die Bedingungen für die traditionelle Laufveranstaltung verändert hat, so ist die Teilnahme von Triathleten aus Greven doch nahezu eine Selbstverständlichkeit (siehe hier). Dem zweiten Wettbewerb über die 15km- Distanz der virtuellen Winterlaufserie stellten sich Alexander Kastner, Frank Simon, Johannes Brünink und Edna Wenning. Marko Hildmann, der die Strecke auf seinem Crosstrainer absolvieren wollte, musste jedoch passen: er war stärker als sein Trainingsgerät, dessen gebrochene Antriebswelle eher im Schnecken- als im Formel 1 – Tempo geliefert und ausgetauscht werden konnte. Die Nachholtermine sind aber fest geplant.
Wegen des Wintereinbruchs hatten die Veranstalter die Zeit, in der der Lauf absolviert werden musste, um eine Woche verlängert. Frank wollte nicht warten und versuchte es bei schneebedeckten Wegen. Mit dem Ergebnis des äußerst anstrengenden Laufs war er jedoch nicht zufrieden und versuchte es eine Woche später nochmals. Mit 1:12:47 erreichte er Platz 10 seiner Altersklasse. Johannes lief wieder in Berlin und schaffte die Strecke mit der sehr guten Zeit von1:06:00 h und kam hiermit auf Platz 5 seiner Altersklasse. Alexander Kastner beendete den „Fünfzehner" mit 1:27:44, Edna Wenning mit 1:20:05.

 

Zwei Wochen später stand dann der Halbmarathon an. Frank passte einen der günstigeren Tage ab (Sonne und 12 Grad) und lief die Strecke in der Kroner Heide. Er konnte die Uhr nach 1:43:18 h stoppen und erreichte in seiner Altersklasse Platz 8. Schnellster Läufer der Grevener Triathleten war jedoch Johannes, der ca. 500 Kilometer weiter östlich seine Runden auf einer wunderschönen Strecke am See drehte. Er bewies seine Qualitäten als Langstreckenathlet und fegte in 1:38:32 Stunden durch den Halbmarathon.
Wie auch Frank es bei den 15 km gemacht hatte, nutze Edna den Vorteil des virtuellen Rennens: den zweiten Versuch. Sie lief den Halbmarathon zunächst des „feelings" wegen auf der Originalstrecke in Hamm. Die ist jedoch nicht ohne, da sie entlang des Kanals führt und sehr windanfällig ist. Auch ihr gelang es, ihr Ergebnis eine Woche später in Greven nochmals mit 2:05:44 h deutlich zu verbessern.

Damit hatten drei Grevener Triathleten die Serie komplett absolviert. Frank konnte mit einer Gesamtzeit über alle drei Rennen von 3:43:15 h den 8. Platz in der für ihn neuen AK60 halten. Johannes gelangte auf Platz 11 der AK50 mit 3:28:45 h. Edna finishte die Serie mit 4:18:20 Stunden.
Fazit: Es ist eine Winterlaufserie: Wetter und Gesundheit sowie alles anderen Umstände spielen nicht immer mit. Mitmachen, Spaß haben und probieren, was geht, ist letztlich das, was zählt – auch online und unter Coronabedingungen.
Ein erfreuliches Ergebnis für die Veranstalter war sicherlich das sehr positive Feedback, die verhältnismäßig große Teilnehmerzahl und ein Spendenbetrag von ca. 15.000 Euro zugunsten des Christlichen Hospizes in Hamm und der Aktion "Läuferherz" (Kinderkrebshilfe Münster).