Turnverein Eintracht Greven 1898 e.V

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Triathleten verleihen Wings for Life Flügel

Triathleten beim Wings for LifeWas tun, wenn alle Wettkämpfe pandemiebedingt ausfallen? Wo die Motivation für regelmäßiges Training hernehmen? TVE-Triathlet Matthias Kütz wurde fündig und schlug den Triathleten den Wohltätigkeitslauf "Wings for life" vor. „Laufen für die, die es selbst nicht können", so das Motto der Initiative, die sich weltweit für die Behandlung von Querschnittslähmung einsetzt.

Die Teilnahme erfolgte via App. Weltweit war der Start zum gleichen Zeitpunkt. In Deutschland am Sonntag, 13.00 Uhr. Nach dem Drücken des „Start-Buttons" auf der App galt es loszulaufen: nicht zu einem bestimmten Ziel und auch nicht über eine feste Strecke, sondern bis das virtuelle Catcher Car den Läufer eingeholt hatte. Das setzte sich 30 Minuten nach dem Start in Bewegung, erhöhte aber ständig seine Geschwindigkeit. Ziel für die Läufer war es also, möglichst lange im Rennen zu bleiben und dabei so viele Kilometer wie möglich zurückzulegen. Somit lief zwar jeder alleine, doch im Bewusstsein, dass es ihm/ihr mehr als 77.000 Läufer in 107 Ländern der Welt gleichtaten.

Hätte man zu „normalen Zeiten" an einem organisierten Lauf beispielsweise in Münster teilgenommen oder wäre man als Gruppe zumindest gemeinsam losgelaufen, blieb es den Triathleten unter Beachtung der Kontakteinschränkungen nur, sich im Vorfeld auf einen langen Rundkurs (8 km) und die Laufrichtung zu einigen sowie über die Strecke verteilt, aber noch in Sichtweite an den Start zu gehen. Die Schnellsten vorneweg, um auch Überholvorgänge zu vermeiden, aber dennoch gerade am Anfang Motivation zu geben, zügig loszulaufen. Über die richtige Renntaktik herrschte Uneinigkeit. Anfangs schnell, um den Vorsprung bestens zu nutzen oder eher verhalten loslaufen, um bei Annäherung des Catcher Cars, den man auf der App im Blick haben konnte, nochmals Tempo zulegen zu können. Alles wurde ausprobiert!

Mental war das Jagdrennen durchaus herausfordernd, weil Ziellinie und Zielvorgabe fehlten. Das TVE Greven Triathlon Team mit Matthias Kütz, Johannes Brünink, Frank Simon, Torsten Kuhmann, Sarah Kolkmann, Frank Radstaak, Konstantin Block und Edna Wenning sammelte trotzdem fleißig Kilometer. Knapp 185 km schafften sie zusammen bis auch den Schnellsten von ihnen, Johannes Brünink, nach knapp 2:40 Stunden und 34 km das Catcher Car erreicht hatte. Auch Matthias Kütz und Frank Radstaak schlugen sich wacker und bewiesen mit 32,3 und 28,5 km eine hervorragende Form, die ihnen eine Platzierung unter den Top 5 % des Teilnehmerfeldes sicherte. Einen nicht unwichtigen Beitrag zum Erfolg und der guten Stimmung trugen einige Abteilungskollegen bei, die hin und wieder am Straßenrand auftauchten, anfeuerten und am Verpflegungspunkt Wasser deponiert hatten. Aber auch die Organisatoren des Laufs waren am Ende zufrieden. Mit Spenden von weltweit mehr als 2.8 Mio. Euro stehen jetzt wieder wichtige Geldmittel zur Heilung von Querschnittslähmung zur Verfügung. Obwohl der Lauf einem wirklich guten Zweck gedient und zudem eine willkommene Abwechslung im Trainingsalltag war, so hoffen doch alle, dass dieses Format nicht die Blaupause für zukünftige Wettkämpfe ist. Aber vielleicht gewöhnt man sich auch daran? Die nächste Gelegenheit ist ein Duathlon (Laufen, Radfahren, Laufen) in dieser Form, der Ende Mai auf dem Programm steht.

 

 Mitgliederversammlung 2020

200527 Einladung JHV 2020neu-klein

Am 20. Juni 2020 findet ab 18:00 Uhr
die Mitgliederversammlung des TVE Greven
im TVE/TSC-Sportzentrum statt.

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