Turnverein Eintracht Greven 1898 e.V

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Triathleten hinter den Kulissen des Giro

Das TVE-Helferteam beim GiroEigentlich fing alles ganz harmlos an. Die Radsportfreunde Greven wurden gefragt, ob es wohl möglich wäre, wenn einige von ihnen beim größten Radsportereignis der Region, dem Münsterland Giro, unterstützen könnten und als Streckenposten zur Verfügung stünden. Aufgrund der Doppelmitgliedschaft einiger Triathleten kam die Anfrage auch zu uns. Mit dem Hinweis, dass auch wir uns bei Wettkämpfen über abgesperrte und sichere Strecken freuen, war schnell klar, dass auch einige von uns den Feiertag der Deutschen Einheit in den Dienst des Radsportes und der Region stellen würden.

Noch ahnungslos folgten Triathlet Matthias Kütz und Matthias Lübke von den Radsportfreunden im August einer Einladung des für unseren Bereich verantwortlichen Mitarbeiters des Giro-Teams. Sie staunten nicht schlecht als sie erfuhren, dass die beiden Vereine den gesamten Bereich rund um Ladbergen sichern sollten, unterstützt von Schülern aus Ladbergen. Im Laufe der Zeit stellte sich heraus, dass die Schüler nicht kommen und zudem weitere Aufgaben zu erledigen waren. Sie reichten von der Koordination der Anlieferung des zur Absperrung benötigten Materials, u. a. immerhin 80 mehr als 2 m lange Absperrgitter, deren Verteilung auf die zu sichernden Kreuzungen und deren Abbau nach dem Rennen, den Aufbau einer Sprintwertung sowie vor allen Dingen die „Beschaffung" zusätzlicher ca. 30 Helfer. Davon war ja nie die Rede gewesen!

 

Als Sportler durch und durch wiesen die beiden die Aufgabe nicht zurück, sondern knieten sich richtig rein: Mattias K. mobilisierte die Landjugend aus Ladbergen, verpflichtete alle Teile der Familie, die nicht schnell genug „nein" sagen konnten und beschaffte Lager- und Transportkapazitäten. Beide zusammen kümmerten sich um die Koordination der über 40 Helfer, was bei den vielen Planänderungen seitens der Organisation auf der einen Seite und den individuellen Wünschen der Helfer auf der anderen Seite nicht immer ganz einfach war. Und das mit hoher Professionalität, Tatkraft und guter Laune, die es auch den übrigen Vereinsmitgliedern leicht machte, punktuell zu unterstützen.

Am Vorabend des Rennens überwachten sie die Verteilung der Absperrgitter und prüften die Beschilderung. Am nächsten Morgen waren sie als Erste auf der Strecke, schauten, ob alle Helfer auf dem Posten waren und wussten, was und wie es zu tun sei, und versorgten sie mit Süßigkeiten – ist ihnen doch klar, wie wichtig die Versorgung mit Kohlehydraten und die gute Laune im Wettkampf sind.

Kurz bevor die ersten Radfahrer durchkommen sollten, war noch immer Autoverkehr auf der eigentlich gesperrten Straße. Scheinbar hatte es ein Missverständnis zwischen der Polizei und den Organisatoren gegeben. Gerade noch rechtzeitig sperrte Matthias Kütz anstelle der Polizei (aber mit deren Einverständnis) eine der Hauptdurchgangsstraßen der Region, nicht ohne sich die Beschwerden der nun für 1 ½ Stunden nicht durchkommenden LKW- und PKW-Fahrer anhören zu müssen. Gut zu tun hatte auch Matthias Lübke mit seinem Kollegen Ingo Vette von den Radsportfreunden an einer scharfen Kurve in Ladbergen, die zum einen eine hohe Unfallgefahr für die Radfahrer barg als auch ein neuralgischer Punkt für Zuschauer und Autofahrer war.

Bei den übrigen Helfern des TVE (Marko Hildmann, Markus Nobbe, Reiner Schipmann, Frank Simon) und der Radsportfreunde war es nicht ganz so stressig. Sie hatten es nur mit wenigen Autofahrern zu tun und konnten die vorbeifahrenden Sportler zuschauen und sie anfeuern. Manchmal waren sie auch als Pannenhelfer gefragt, z. B. bei der Beschaffung einer Luftpumpe auf freiem Feld oder einem Zwischenfall, bei dem sich bei zwei Fahrern je eine Felge „verabschiedet" hatten. Die machten aus zwei Rädern kurzerhand eins, wodurch zumindest einer von ihnen das Rennen beenden konnte.

Die vielen und intensiven Vorarbeiten haben dafür gesorgt, dass es für die Streckenposten ein kurzweiliger und interessanter Tag, für die Wettkampfteilnehmer in dem von uns betreuten Streckenabschnitt aber auch sicherer und angenehmer war. Wir sind froh, dass Matthias sich nach dem Kraulkurs im vergangenen Winter für Triathlon entschieden und wir einen so engagierten Sportler in unseren Reihen haben.

 

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