Turnverein Eintracht Greven 1898 e.V

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TVE-Triathleten länger unterwegs

Die drei Triathleten des TVE Greven (von links nach rechts) Martin Scharf, Frank Simon und Johannes Brünink hatten sich am vergangenen Wochenende für längere Distanzen entschieden. Das betraf nicht nur die Wettkampstrecken sondern auch die Anreisen.Die drei Triathleten des TVE Greven Johannes Brünink, Frank Simon und Martin Scharf hatten sich am vergangenen Wochenende für längere Distanzen entschieden. Das betraf nicht nur die Wettkampstrecken sondern auch die Anreisen.

Brünink nahm den mit Glück bei der Silvesterverlosung des Veranstalters gewonnen Startplatz beim legendären Ostseeman in Glücksburg in der Nähe von Flensburg wahr, um auch nach 2009 und 2014 die mit dem Rennen verbundenen wunderbaren Emotionen der großartig organisierten Veranstaltung zu genießen. Den relativ geringen Trainingsumfang im Vorfeld hoffte er durch seine Erfahrung aus den vorangegangenen 7 Langdistanzen und den entsprechenden Trainingsumfängen kompensieren zu können.

Um 4:30 Uhr klingelte der Wecker und nach letzten Vorbereitungen in der Wechselzone fiel der Startschuss zum Massenstart der ca. 600 Teilnehmer pünktlich um 7:00 Uhr. Die eng gesetzte erste Boje des 1,9 km langen Rundkurses, der zweimal bewältigt werden musste, erfordert einiges Geschick. Durch eine angenehm flache See und einen optimierten Streckenverlauf der Vorschwimmer war eine für Brünink sehr gute Schwimmzeit möglich (1:00:15 Std.). Anschließend ermöglichten seine sehr guten Streckenkenntnisse gleich einen schnellen Start auf den 30km langen Radrunden. Der kräftig auffrischende Wind und die Ermüdung ließen die Rundenzeiten von 48 Minuten in der ersten auf 55 Minuten in der sechsten Runde ansteigen. Nach 6:17 Stunden Sport war der Wechsel auf die durch zahlreiche steile Rampen geprägte Marathonstrecke keine einfache Sache. Durch das perfekte Coaching des mitgereisten Teamkollegen Sebastian Peine konnte Brünink jedoch gleich die optimale Pace für den Tag finden und erreichte mit einer Gesamtzeit von 10:26:24 Std. als 5. der AK 50 und 40. insgesamt überglücklich und zufrieden das Ziel.

Frank Simon hatte sich für seine erste Mitteldistanz überhaupt (1,9 km Schwimmen, 90 km Radfahren und 21 km Laufen) den Ostbelgien-Triathlon in der Nähe von Eupen bei Aachen ausgesucht, der gleichzeitig auch Wallonische Meisterschaft war. Geschwommen wurde ab 10 Uhr in der Wesertalsperre, dem größten Trinkwasserspeicher Belgiens. Mit nur knapp 200 Startern war der Massenstart aus dem Wasser auf dem 900 m langen Rundkurs kein großes Problem. Schon eher die steile Rampe, die nach 32:45 Minuten auf Simon wartete, da die Wechselzone auf der Krone der Staumauer eingerichtet war. Der anschließende Radkurs, der sich auf eine kürzere und drei längere Runden aufteilte, war in jeder Hinsicht etwas Besonderes: nach einer kurzen Strecke entlang des Stausees galt es bei einer Steigung von durchschnittlich 3 % etwa 10 km auf rauem Asphalt durch den schattigen Wald und vorbei an schönen Hochmoorflächen konstant bergauf zu fahren. Oben angekommen wartete eine für den Autoverkehr gesperrte, perfekt asphaltierte Landstraße auf die müden Beine, um mit weit mehr als 55 km/h (die Profis schafften auch 70 km/h und mehr) die soeben erklommenen Höhenmeter wieder zu „vernichten" und unterhalb der Staumauer angekommen mit einem knackigen Anstieg ca. 50 Höhenmeter zum Start der nächsten Runde wieder zu erklimmen. Nach 3:13:23 Std. hatte Simon die insgesamt 90 km und 1500 Höhenmeter bezwungen und konnte die Laufstrecke in Angriff nehmen, die mit 240 Höhenmetern nochmals alle Kräfte forderte. Nach insgesamt 5:52:57 Std. war Simon im Ziel freute sich als einer der zehn ältesten Teilnehmer des Wettkampfes über den 122. Platz insgesamt und 14. Platz der AK 50-59.

Eine halbe Stunde später als Simon startete Martin Scharf beim Münsterland Grand Prix in Sassenberg, bei dem 1,7 km Schwimmen, 67 km auf dem Rad und 15 km Laufen zu absolvieren waren. In einem „rolling start-Verfahren" gingen immer 5 Athleten alle 5 Sekunden ins Wasser, um das Getümmel beim Start zu entzerren. Gehandicaped durch eine beschlagene Schwimmbrille kam Scharf nach 35:48 Minuten aus dem Wasser und konnte nach routiniertem Wechsel schnell auf die Radstrecke gehen. Hier machte er in dem starken Teilnehmerfeld einige Plätze gut und konnte nach fast genau zwei Stunden auf die Laufstrecke wechseln. Diese führte leicht wellig durch den Wald und über den Campingplatz des Feldmarksees, wo die Athleten immer in besonderer Weise angefeuert werden. Im Ziel wurde Scharf nach 3:53:55 Std. zünftig von einer Blaskapelle begrüßt und konnte mit einem alkoholfreien Bier seinen 57. Platz insgesamt und den 11. der AK 45 gebührend feiern.

 

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