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Home Leichtathletik Deutsche Meisterschaften U20/18 in Mönchengladbach

Deutsche Meisterschaften U20/18 in Mönchengladbach

Ein starkes und ein tapferes Auftreten kann man Tom Brack und Charlotte Wissing, den beiden Werfern aus der Trainingsgruppe von Thomas Brack, bei den Deutschen Jugendmeisterschaften in Mönchengladbach bescheinigen.

Der Hammerwerfer Tom Brack machte einen starken Wettkampf bei miesem Wetter. Vom konzentrierten Aufwärmprogramm bis hin zu einer souveränen Wettkampfgestaltung. Ausgangsposition war in der Meldeliste Platz 11 und Wunschziel war es in den Endkampf der besten acht Hammerwerfer zu gelangen. Dafür musste aber eine Bestleistung in den ersten drei Versuchen gelingen – das war klar. Die zugestandenen zwei Würfe zum Einwerfen nutzte er für das Kennenlernen des nassen Betonrings. Der erste Versuch war bewusst langsamer aber dafür sicherer gewählt und landete bei 53,95m. Im Zweiten kam er mit 54,82m nahe an seine Bestweite heran, es reichte aber nicht für den Endkampf.

Diesen Platz verdiente Tom Brack sich mit dem dritten Versuch und einer neuen persönlichen Bestleistung von 56,25m. Im fünften Versuch steigerte er diesen Wert noch einmal auf 56,68m. Dass er im letzten Durchgang noch von Platz Sieben auf Platz Acht verdrängt wurde spielte keine Rolle mehr nach dem Erreichen der Top Acht und der persönlichen Bestleistung beim Saisonhöhepunkt. Außerdem zeigte Tom Brack ein stark verbessertes Technikbild, welches eine Weiterentwicklung von drei auf vier Drehungen in dem 2,15m Durchmesser großen Betonkreis ermöglicht und weitere Bestweiten folgen lassen wird.


Die Speerwerferin Charlotte Wissing zeigte sich von ihrer tapferen Seite.  Trainer und Athletin versuchten im Vorfeld der Meisterschaften mit der Hilfe von Ärzten und Physiotherapeuten alles um den lädierten Ellenbogen wettkampftauglich herzurichten. Neben den Behandlungen hieß das vor allen Dingen - nicht werfen und das wochenlang. Im Wettkampf selber wurde sogar auf das Einwerfen verzichtet um nichts zu riskieren.

Am Ende reichte es mit 42,61m für den undankbaren neunten Rang für die Deutsche Vizemeisterin aus dem Winter. Charlotte war ein wenig traurig über das Resultat aber auch froh nun den Arm auskurieren zu können, um sich dann für die kommende Saison wieder fit zu machen und anzugreifen.