Turnverein Eintracht Greven 1898 e.V

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Jonathan Hildmann und Lars Zeggelaar bei der NRW-Kurzbahnmeisterschaften

Jonathan Hildmann bei den NRW-KurzbahnmeisterschaftenErstmals seit vielen Jahren konnte sich mit Jonathan Hildmann wieder ein TVE-Schwimmer für die Nordrhein-Westfälischen Kurzbahnmeisterschaften in der offenen Klasse qualifizieren. In der Wuppertaler Schwimmoper ging er mit den besten Schwimmern des Landes an den Start. Mit ihm ins Bergische Land fuhr Lars Zeggelaar, der im Jahrgang 2000 die Pflichtzeiten erreicht hatte. Beide kehrten mit guten Zeiten zurück nach Greven, für vordere Plätze reichte es bei der starken Konkurrenz allerdings nicht. Diese hatten die beiden TVE-ler aber auch nicht erwartet, galt doch die Qualifikation für den Wettkampf bereits als Erfolg.

Dabei hätte die Ausgangslage unterschiedlicher kaum sein können: Auf der einen Seite Jonathan Hildmann, der erst eine Woche zuvor beim Staffelwettkampf in Gladbeck einen neuen Vereinsrekord aufgestellt hatte und sich in Top-Form präsentierte, auf der anderen Seite Lars Zeggelaar, der kurz vor den NRW-Titelkämpfen erkrankt war und angeschlagen in den Wettkampf ging.

 

Aus diesem Grund meldete er auch seinen Start über 100 Meter Freistil ab, um sich voll auf die Brust-Rennen zu konzentrieren. Über 50 Meter Brust erreichte er dann in 0:32,46 nicht nur den 14. Platz seines Jahrganges, sondern verbesserte auch den Vereinsaltersklassenrekord über diese Strecke. Über die doppelte Distanz machte sich dann die fehlende Kraft bemerkbar und Lars blieb in 1:12,49 Minuten eine knappe Sekunde über seiner eigenen Bestzeit.

Jonathan Hildmann (Jahrgang 1998) kam gut in den Wettkampf. Über 100 Meter Freistil blieb er in 0:55,00 Minuten nur eine Hundertstelsekunde über seinem Vereinsrekord. Wie stark die Konkurrenz auf dieser Strecke ist, zeigt die Tatsache, dass er mit seiner Zeit den 70. Platz belegte. Auch die 50 Meter Rücken (0:29,01; Platz 57) und die 50 Meter Freistil (0:24,68; Platz 51) schwamm er in guten Zeiten, blieb dabei aber jeweils knapp über seiner Bestzeit. „Vielleicht habe ich mir selbst etwas zu viel Druck gemacht, weil ich mich unbedingt verbessern wollte“, sagte er am Tag nach dem Wettkampf.

Trainerin Margitta Tollkühn, die nach längerer Pause mal wieder bei einer NRW-Meisterschaft in der Schwimmoper dabei war, zeigte sich von der Atmosphäre in der Halle beeindruckt. Sie war mit dem Abschneiden ihrer Schwimmer zufrieden: „Beide haben die Erwartungen voll erfüllt.“