Turnverein Eintracht Greven 1898 e.V

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Freistiltreffen in Rheine

Sophie Kroner verpasste das Siegerpodest als Vierte zweimal knappAuf den ersten Blick wirkt sie immer etwas ungewohnt, die 25-Meter-Bahn im Freibad Rheine. Normalerweise sind die Schwimmer des TVE Greven in dieser Saisonphase eher auf der Langbahn unterwegs, doch der Abstecher zum 24. Freistiltreffen des SV Rheine versprach aufgrund der zusätzlichen Wenden einige neue Bestzeiten. Und so erreichten die 14 Grevener Schwimmer bei 80 Starts 38 neue persönliche Rekorde. Sechsmal bedeutete dies auch einen neuen Vereinsaltersklassenrekord. Außerdem gewannen die TVE-ler 13 Gold-, zehn Silber- und sechs Bronzemedaillen.

Quasi der Medaillenhamster schlechthin im Grevener Team war Lars Zeggelaar (Jahrgang 2000). Allein sechsmal siegte er in der Jahrgangswertung, dazu kam noch ein Sieg im offenen 50-Meter-Brust-Finale. Und schnell war er bei seinen Siegen auch noch: Über 50 (0:25,97 Minuten), 100 (0:56,92) und 200 Meter Freistil (2:10,42) stellt er jeweils einen neuen Vereinsjahrgangsrekord auf.

 

Zwei solcher Rekorde gehen auch auf das Konto von Damian Kucuran (2003). Über 50 Meter Schmetterling (0:33,40) und 50 Meter Freistil (0:29,12) unterbot er die bisherigen Bestmarken, über 100 und 200 Meter Brust siegte er in persönlicher Bestzeit.

Weitere Goldmedaillen für die Grevener Farben holte Lena Schäpermeier (2004). Sie setzte sich über 100 Meter Lagen und 200 Meter Freistil durch. Ebenfalls über 200 Meter Freistil siegte Niels Albrecht (1998). Seine Zeit von 2:12,55 Minuten bedeutete gleichzeitig einen neuen Vereinsjahrgangsrekord. Die 13. Goldmedaille für den TVE gewann schließlich Lara Nobbe (2006). Über 50 Meter Rücken ließ sie alle Gegnerinnen hinter sich.

Mehrmals knapp Gold verpasst hat hingegen Hannah Grabbe (2004). Über 100 und 200 Meter Brust musste sie sich nur der gleichen Konkurrentin geschlagen geben und gewann jeweils Silber, den gleichen Platz erreichte sie auch über 200 Meter Freistil. Auf der halb so langen 100-Meter-Strecke lieferte sie sich dann ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen mit ihrer Vereinskameradin Lucy Springensguth (2004), das Springensguth dank einer aggressiveren Renneinteilung für sich entscheiden konnte und Silber vor Grabbe gewann.

Sophie Zeggelaar (2001) präsentierte sich in ihrer Lieblingsschwimmart Schmetterling gewohnt stark und erreichte über 100 Meter in persönlicher Bestzeit den dritten Platz. Gleiches gilt für Justus Domning (2005), der sich ebenfalls verbesserte und über diese Strecke Bronze gewann.

Die weiteren TVE-Schwimmer konnten sich allesamt weit vorne in den Ergebnislisten platzieren, verpassten jedoch das Siegerpodest zum Teil nur sehr knapp. So belegte Sophie Kroner (2004) gleich zweimal den undankbaren vierten Rang, wobei sie sich über 100 Meter Lagen den zweiten Platz erschwommen hätte, wären ihre Vereinskameradinnen nicht schneller gewesen.

Jeweils einen vierten Platz erreichten Maja Peppenhorst (2005) und Maximilian Schülling (2003), die beide auch mit mehreren neuen Bestzeiten überzeugen konnten. Julius Vollenbröker (2004) und Malin Machate (1999) erreichten Platzierungen im Mittelfeld.


Trainer Jan Kleimeier zeigte sich erfreut über die erbrachten Leistungen und schaut optimistisch auf die in zwei Wochen stattfindenden Bezirksmeisterschaften: „Die Ergebnisse zeigen, dass neben guten Platzierungen auch einige Medaillen und Finalteilnahmen möglich sind.“