Lernen von und mit der Weltrekordhalterin, so das Credo von Lea Jaschke bei der Teilnahme bei den Deutschen Meisterschaften am Samstag in Kassel.
Lea Jaschke und ihr Trainer Thomas Brack haben sich entschlossen bei den „großen“ Deutschen Meisterschaften anzutreten, damit die Jugendliche sich schon einmal einen Eindruck von dem machen kann, was sie dann ab der nächsten Saison erwartet.
Jetzt, noch als Jugendliche darf sie ganz unbefangen mal bei Betty Heidler und Katrin Klaas mit werfen. Ob das mit der Unbefangenheit klappt und nicht doch die Nervösität überwiegt wird sich spätestens bei der Athletenvorstellung vor 9000 Zuschauer im ausverkauften Auestadion in Kassel zeigen, wenn die Fernsehkameras direkt auf Lea zeigen.
Denn, wenn Hammer geworfen wird ist meistens an den anderen Wettkampfstätten Pause, so dass die ganze Aufmerksamkeit den Hammerwerfern bzw. Hammerwerferinnen gehört.
Natürlich wissen Athlet und Trainer, das nicht der Hauch einer Chance besteht in Kassel einen Blumentopf zu gewinnen, aber darum geht es auch nicht. Erfahrungen sammeln, mit Druck von außen und dem eigenen Adrenalin zu Recht zu kommen, dabei drei anständige Versuche in den Sektor zu werfen – darum geht es. Und, um Spaß zu haben! Um mehr als einen Blumentopf, nämlich um eine Medaille geht es zwei Wochen später in Jena in ihrer Altersklasse bei den Deutschen Jugendmeisterschaften.





