Was war das für ein „Hammer“-Wochenende für Lea Jaschke. Die Leichtathletin vom TVE Greven verhaute ihre Generalprobe für die Deutschen Juniorenmeisterschaften nach allen Regeln der Kunst, um dann bei einem der Saisonhöhepunkte in 2011 besser zu werfen als je zuvor.
Am Freitag bei den Münsterlandmeisterschaften im Hammerwurf in Olfen brachte Lea Jaschke sechs „X“ auf den Ergebnisbogen. Sechsmal flog der Hammer außerhalb des Wurfsektors und somit waren alle Würfe ungültig. Trotz dieses Novums blieben Trainer und Athletin gelassen. Die Arbeit im Ring sah gut aus, die Weiten waren auch ordentlich, nur der Abwurf wurde verpasst. So überdrehte sie und der Hammer flog links aus dem Sektor.
Nach der Technikanalyse stieg das Team direkt ins Auto und trat die Reise weiter nach Bremen zu den Deutschen Juniorenmeisterschaften an.
Dort zeigte Lea Jaschke, was sie zurzeit im Stande ist zu leisten. In dem mit 13 Frauen starken Teilnehmerfeld waren mit Lea Jaschke noch zwei weitere Werferinnen aus der jüngeren A-Jugendklasse mit bei den „Alten“ am Start. Mit ihrer Meldeleistung von 49,98m stand sie auf dem 11. Rang.
Doch mit ihrem dritten Versuch, der bei 53,07m einschlug katapultierte sich Lea Jaschke auf den fünften Platz und konnte dort von der Konkurrenz auch in den noch drei ausstehenden Versuchen des Endkampfes nicht mehr verdrängt werden.
Hoch zufrieden mit der persönlichen Bestleistung, dem fünften Platz bei den älteren Juniorinnen und dem Wissen beste A-Jugendliche an diesem Tag gewesen zu sein trat Lea die Heimfahrt an. Außerdem bedeutet die Weite von 53,07m die Qualifikation für die Deutschen Leichtathletikmeisterschaften am 23. und 24. Juli in Kassel.
In dieser Woche steht unter anderem noch ein Techniktraining in Minden auf dem Trainingsplan, denn Lea will gut gerüstet zur Leichtathletik Junioren-Gala nach Mannheim fahren. Das vergangene Wochenende war auf jeden Fall wieder ein Schritt nach vorn. Mal sehen wo die „Weitenreise“ hinführt.





