GREVEN. Unter 200 Startern bei der Nachwuchsmeisterschaft und der 36. Deutschen Meisterschaft des S.K.I.D. in Beelen war am Wochenende ein Dutzend Kämpfer vom TVE Greven.
Die Grevener erkämpften sich drei Medaillen und landeten fünfmal auf dem undankbaren vierten Platz. Cajus Kittelmann belegte den dritten Platz auf der Nachwuchsmeisterschaft.
Ebenfalls Bronze holte sich das Grevener Kata-Team. Deutscher Vizemeister im Kumite wurde die Mannschaft um Michael Surkau.
An der Nachwuchsmeisterschaft nahmen acht TVEler in verschiedenen Altersgruppen teil. Die einzige Medaille für die Karateabteilung des TVE Greven holte Cajus Kittelmann, der sich im Partnerkampf seiner Altersgruppe gegen seinen Trainingskameraden Leonard Petersen durchsetzte.
Für Leonard Petersen, der zum ersten Mal bei einer Meisterschaft startete, war diese Niederlage besonders bitter, da er sich bereits im vorangegangenen Kata-Wettbewerb mit dem vierten Platz begnügen musste.
Ähnlich erging es Gabriela Vöhringer, die ebenfalls im Kata-Wettbewerb mit dem vierten Platz vorlieb nehmen musste.
Ebenso knapp schied das Nachwuchsteam im Wettbewerb Kumite-Mannschaft aus. Im Kampf um den dritten Platz hatten Alexander Kittelmann, Steffen Scheuermann und Peter Lötters das Nachsehen und mussten sich der Mannschaft aus Beelen ganz knapp geschlagen geben.
Ebenfalls bei der Nachwuchsmeisterschaft starteten Carolin Epp, Fabian Wycisk und Felix Schneider. Für die neunjährigen Karatekids war es die erste Meisterschaft, und entsprechend groß war das Nervenflattern. Trotz der Aufregung zeigte das Trio sein Können. Fabian Wycisk erreichte im Kumitewettbewerb sogar das Viertelfinale, unterlag knapp gegen den späteren Zweitplatzierten.
Titelkämpfe
Nach einer kurzen Pause wurde die 36. Deutsche Meisterschaft eröffnet. Mit Michael Surkau, Andreas Glatzel, Lukas Funke und Peter Lötters gingen vier Grevener in den Wettbewerben Kata-Einzel, Kumite-Einzel, Kata-Team und Kumite-Team an den Start.
Großes Pech mit der Auslosung hatte Peter Lötters in den Einzeldisziplinen. Als Braungurt war er nicht gesetzt, bekam es in den ersten Runden direkt mit den Favoriten der Wettbewerbe zu tun und schied aus.
Lukas Funke, Andreas Glatzel und Michael Surkau überstanden die ersten Runden. Die beiden Grevener Trainer Glatzel und Surkau schafften sogar den Sprung in die Runde der letzten Acht. Andreas Glatzel wurde Fünfter, Michael Surkau Sechster.
Lukas Funke, der erst im Sommer die Prüfung zum ersten Schwarzgurt abgelegt hatte, schied nach Verlängerung in der dritten Runde beim Freikampf-Einzel aus. Gegen diesen Gegner trat Michael Surkau in der folgenden Runde an und sicherte sich mit der richtigen Taktik gegen den agilen und schnellen Kämpfer den Einzug in das Halbfinale. Dort bekam es Michael Surkau mit dem amtierenden Deutschen Meister zu tun und scheiterte knapp, nachdem er zu Beginn des Kampfes in Führung gegangen war. Der Kampf um den dritten Platz war von Taktik geprägt. Dort verlor der Grevener gegen seinen Gegner aus Berlin.
Edelmetall
Die letzten beiden Wettbewerbe sollten aber nochmals Edelmetall bringen. Das Kata-Team mit Andreas Glatzel, Lukas Funke und Peter Lötters belegte den dritten Platz.
Im Kumite-Team gingen Michael Surkau, Lukas Funke und ebenfalls Peter Lötters an den Start. Souverän hatten sie die Vorrunden überstanden, und standen im Finale Dresden gegenüber. Trotz guter Taktik konnten sie sich nicht gegen die wendigen und kleinen Kämpfer aus Dresden durchsetzen.
Die beiden Trainer zeigten sich jedoch mit den Leistungen der Grevener Starter durchaus zufrieden. . "Es gibt noch einige Baustellen, an denen wir arbeiten müssen", brachte es Surkau auf den Punkt. Die nächste Meisterschaft findet zwar erst im April 2012 statt, wird aber in Warendorf ausgerichtet. Klar, dass die Karateka dort noch einmal angreifen und mehr Medaillen gewinnen wollen.




