Turnverein Eintracht Greven 1898 e.V

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Kompromiss mit TVE, aber keine Lösung für DLRG

Der TVE zieht um ins Schwimmerbecken.GREVEN „Das war ein guter Tag für den Grevener Sport und die Grevener Bäder.“ Michael Martschinke ist bestens gestimmt. Denn zumindest der TVE geht aus der aktuellen Hallenbad-Debatte als Gewinner hervor. „Mit einer für uns sehr guten Lösung“, sagt der TVE-Vorsitzende.

Diese ist so simpel wie wirksam: Die Angebote des TVE werden künftig im Schwimmerbecken stattfinden. Darin sind Stadt, Stadtwerke und TVE in einer Gesprächsrunde am Dienstagabend übereingekommen. „Das war ohnehin der Vorschlag, mit dem wir von Anfang an in die Gespräche rein gegangen sind“, sagt Martschinke. Diese Variante sei jedoch bislang nicht konkret thematisiert worden. „Der Vorschlag stand im Raum. Gut, dass jetzt endlich darüber gesprochen wurde.“

Unsicheres Terrain 

Mit der Umsiedlung ins Schwimmerbecken hat der TVE seine Schwimmgruppen und Aquakurse zukunftssicher gemacht und das unsichere Terrain des Springerbeckens verlassen, dem bekanntermaßen das Ende droht; die Stadtwerke sehen dort eine Textilsauna vor, um den defizitären Betrieb wirtschaftlich zu stabilisieren. Doch muss mit der Verlegung der ohnehin schon recht dichte Belegungsplan des Schwimmbades neu ausgearbeitet, das Schulschwimmen beispielsweise entsprechend angeglichen werden. „Da sind schon Lösungen angedacht worden“, sagt Michael Martschinke. Die Stadt sei mit den Schulen im Gespräch.

Springerbecken ist nötig 

Weiterhin offen bleibt auch nach der Dienstagsrunde jedoch die Zukunft der DLRG. Die Lebensretter sind noch weitaus stärker an das Springerbecken gebunden. Denn die Tauchausbildung ist elementarer Bestandteil der Rettungsübungen, das 3,50 Meter tiefe Becken somit unverzichtbar. Die Freiheit des TVE, auch mal auf 1,80 Meter Tiefe umzusatteln, haben die DLRGler nicht. „Ich mache mir nach wie vor große Sorgen“, sagt daher auch der Vorsitzende Andreas Wilmer. Der TVE habe seinen Bedarf nun größtenteils abdecken können, „für uns ist aber weiterhin alles offen.“
Andrea Lüke, Geschäftsführerin der Stadtwerke, zeigt sich von gewohnt optimistischer Seite: „Ich bin zuversichtlich, dass man da Lösungen findet“, sagt Lüke. 

 

TVE Newsletter 11/2012

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