Archiv der Kategorie ‘Volleyball‘

Starker Beginn reicht nicht

Montag, den 17. November 2008

Die Situation für Volleyball-Oberligist TVE Greven wird immer brenzliger. Samstag unterlag die Mannschaft in Gütersloh mit 2:3 (25:14, 16:25, 25:22, 22:25, 10:15) und bleibt damit Tabellenvorletzter. Erneut vermochte das Team von Stefan Bürmann den personellen Aderlass der vergangenen Wochen nicht auszugleichen. „Der Tabellenplatz ist nicht top, alles weitere auch nicht“, erklärte Bürmann im Nachgang zu einer Partie, die lange Zeit auf des Messers Schneide stand. Doch am Ende gab wieder einmal die Personalsituation den Ausschlag. Bürmann, der mit Mühe zehn Spieler, darunter zwei Junioren, aufbieten konnte, machte den Umstand der dünnen Personaldecke für die erneute Niederlage verantwortlich. So hatte er sogar Spieler aufbieten müssen, die seit Wochen nicht trainieren können. Und die am Samstag über die volle Distanz von fünf Sätzen gehen mussten.

Dabei hätte der Start in diese wichtige Begegnung kaum besser laufen können. „Wir sind sehr gut ins Spiel gekommen“, beschrieb Stefan Bürmann die Anfangsphase, in der die Grevener den Gastgeber fest im Griff hatten. Beim Zwischenstand von 18:10 offenbarten sie allerdings Verunsicherung, die sich nach gewonnenem ersten Satz anschließend auswirkte.

Von nun hatten die zuvor so überzeugend spielenden Grevener immer wieder Probleme bei der Annahme, dem Block und dem Zuspiel. „In wichtigen Situationen haben wir Annahmefehler produziert“, erklärte Bürmann, warum sich das Blatt nunmehr wendete. Hoffnung keimte auf, als der TVE den dritten Satz knapp mit 25:22 nach Hause brachte. Doch im vierten und vor allem im entscheidenden fünfte Satz ließen die Kräfte merklich nach. „Wenn wir mit vollem Kader anreisen, gewinnen wir das Spiel“, ärgerte sich Bürmann über die Niederlage gegen einen vermeintlich schwächere Gegner. Doch so rangiert der TVE weiterhin zusammen mit Hörde ganz unten in der Oberliga und steht gewaltig unter Zugzwang. Ob sich die personelle Situation kurzfristig verbessert, mochte Bürmann gestern nicht abschätzen. „Wir müssen abwarten und Geduld haben.“

Montag, 17. November 2008 | Quelle: Westfälische Nachrichten | Sven Thiele

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Volleyballer beim Spitzenreiter

Freitag, den 17. Oktober 2008

Die bisherigen Ergebnisse der TVE-Volleyballer sind ernüchternd. Mit 0:4 Punkten halten sie am Tabellenende die Rote Laterne inne. Ob sie diese ausgerechnet nach dem Spiel am Samstag um 19 Uhr beim Spitzenreiter 1. VC Minden abgeben können? TVE-Trainer Stephan Bürmann, der selbst privat verhindert ist und von Markus Sporkmann vertreten wird, ist optimistisch. „Das ist in dieser Phase genau der richtige Gegner für uns. Wir können Minden besiegen, wie wir es vor einigen Jahren in der Verbandsliga auch getan haben.“

Der Coach hat im vergangenen Spiel gegen Wattenscheid Fortschritte gesehen. „Wir haben in dieser Saison sehr viele neue Spieler einbauen müssen, da muss das Zusammenspiel erst noch einmal richtig trainiert werden.“ Bürmann vergleicht die Situation mit der vor zwei Jahren, als die Mannschaft in der Hinserie nur zwei Spiele gewann, dann aber in der Rückserie wie eine Rakete durchstartete. So lange will er aber in dieser Saison nicht warten, auch wenn er ohne etatmäßigen Zuspieler an die Weser reist. Marian Asche, der schon einmal in der Verbandsliga auf dieser Position spielte, wird diesen Part übernehmen.

Ohnehin ist die Personaldecke reichlich dünn. Mit Benjamin Henning, Zoltan Szilagyi und Daniel Lehmkuhl fallen gleich drei Spieler aufgrund einer Verletzung aus. Stefan Venker und Arne Bleines befinden sich in Urlaub, so dass der TVE mit einem Rumpfkader. Erstmals dürfen auch Jugendspieler eingesetzt werden. In Minden wird deshalb wohl Leon Albrecht als Mittelblocker eingesetzt werden, Gunnar Beyer soll die Position des Liberos übernehmen. Kader: Schröder, Weigel, M. Asche, Th. Asche, Ludwig, Reidegeld, Albrecht, Sporkmann, Beyer.

Freitag, 17. Oktober 2008 | Quelle: Westfälische Nachrichten | Winfried Kitzmann

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0:3-Niederlage trotz Steigerung

Montag, den 13. Oktober 2008

Zweites Spiel – zweite Niederlage. Und mit dem VC Minden wartet auf die Volleyballherren vom TVE der nächste schwere Brocken. Der Saisonstart des Oberligisten darf nach dem 0:3 (22:25, 24:26, 22:25) gegen den TVK Wattenscheid als missglück bezeichnet werden. Obschon Trainer Stefan Bürmann seiner Mannschaft im Vergleich zum ersten Spiel gegen Hörde eine deutliche Leistungssteigerung attestierte, wiederholten sich viele Fehler der Auftaktniederlage. Vor allem mangelt es dem TVE augenscheinlich an der an der nötigen Sicherheit und Routine, was gestern einmal mehr entscheidend war.

„Das Spiel war ausgeglichen“, verwies Bürmann trotz des 0:3 auf die engen Satzergebnisse. Alleine in den entscheidenden Phasen unterliefen die Grevenern „dumme Eigenfehler“, so der Trainer, der vor allem im Blockangriff Schwächen erkannte. Dennoch verlief die Begegnung in Wattenscheid über die gesamte Dauer ausgeglichen. Die Grevener leisteten sich wenige Fehler als zuletzt in der Angabe und auch den kurzfristige Ausfall ihres Liberos vermochten sie zu kompensieren.

Nur die so genannten „Big-Points“ gingen nicht an Greven, sondern Wattenscheid. Für Bürmann auch eine Kopfsache. „Wir müssen noch an der Einstellung arbeiten“, machte er fehlende Konzentration für die Punktverluste in den entscheidenden Phasen des Spiels verantwortlich. Und so schlug am Ende nicht nur eine „ärgerliche Niederlage“ nicht Buche, sondern auch der Ausfall von Benjamin Henning, der sich am Sprunggelenk verletzte. Gegen seinen früheren Club, den VC Minden, dürfte ein Einsatz daher nicht in Frage kommen. Ärgerlich.

Montag, 13. Oktober 2008 | Quelle: Westfälische Nachrichten | Sven Thiele

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Schwacher Saisonauftakt

Montag, den 22. September 2008

Das hatte sich der Trainer Stephan Bürmann ganz anders vorgestellt. Am Samstag musste er mit seinen TVE-Volleyballern zum Saisonauftakt eine bittere 1:3-Niederlage hinnehmen. Die fiel mit 25:20 / 20:25 / 23:25 / 14:25 doch recht deutlich aus. „So eine Mannschaft muss man eigentlich aus der Halle fegen“, sagte der Coach nach dem Match verärgert.

Das TVE-Team sei von Beginn an nicht richtig ins Spiel gekommen. Denn auch im ersten Satz habe seine Mannschaft eine extrem hohe Fehlerquote gehabt. Nur die der Hörder sei noch höher gewesen. Im zweiten Satz hätten seine Spieler sogar bis zur 12:9-Führung das Spiel dominiert. Doch dann hätten sich viele Annahme- und Angriffsfehler ergeben. Einige „Danke-Bälle“ hätte seine Truppe zu leichtfertig vergeben. „Das hat sich bis zum vierten Satz durchgezogen“, sagte Bürmann.

Im dritten Satz hätten sich seine Spieler noch einmal motiviert und einen 16:22-Rückstand aufgeholt, doch dann sei Hörde doch noch zum entscheidenden Satzball gekommen. „Vielleicht fehlte der richtige Einsatzwille“, glaubt Bürmann, der im vierten Satz nicht den Hauch einer Chance für seine Mannschaft sah.

Gleichwohl attestierte er zwei Spielern eine gute Leistung. Thomas Asche habe sich in überragender Form befunden und auch Max Weigel habe zweifellos ein sehr starkes Spiel gemacht. Doch das war offenbar zu wenig, um die Hörder in diesem „Vier-Punkte-Spiel“ entscheidend zu besiegen.

Montag, 22. September 2008 | Quelle: Westfälische Nachrichten | Winfreid Kitzmann

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Junge Väter ans Netz

Freitag, den 19. September 2008

Das erste Heimspiel am Samstag ab 17 Uhr in der Mühlenbachhalle gegen TV Hörde ist zugleich das erste Saisonspiel für die TVE-Oberligavolleyballer. Und das unfreiwillig: Denn die Absage der TVK Wattenscheid vor einer Woche hat Trainer Stefan Bürmann doch ziemlich überrascht: “Das war Samstag kurz vor ein Uhr, das war schon ziemlich frech.”

Saisonstart

Jetzt startet Greven eben gegen den Regionalliga-Absteiger in die Spielzeit. Hörde unterlag am vergangenen Wochenende Schwelm glatt mit 0:3, und auch für Bürmann zählt gegen den TV nur ein Sieg. Warum? “Das sagt mir mein Gefühl”, grinst der erfahrene Trainer. Vor sechs Jahren war der TV Hörde noch eine Macht, schöpfte aus dem sprudelnden Nachwuchs-Quell seines Landesstützpunktes Volleyball. Diese Zeiten sind vorbei. Stefan Bürmann freut sich über einen Kader von zehn Mann. Erst am dritten Spieltag dürfen die fünf Jugendlichen hochgezogen werden. Doch auch so hat der Coach auf allen Positionen Alternativen. Thomas Asche (Außen/Diagonal) feiert in Greven sein Debüt nach längerer Auszeit, Michael Gellenbeck (Mitte) seine Rückkehr aus der Babypause, und auch Gunnar Beyer (Außen) geht mit der Euphorie eines frisch gebackenen Vaters ans Netz. Vielleicht macht das das gute Gefühl aus, das Bürmann vor der Partie hat. i

TVE Greven: T. Asche, Gellenbeck, Beyer, Bleines, Venker, Reidegeld, Szilagy, Schröder, Sporkmann, Weigel.

Donnerstag, 18. September 2008 | Quelle: Grevener Zeitung | Claudia Ix

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