Archiv der Kategorie ‘Volleyball‘

Oberliga-Akte noch nicht schließen

Samstag, den 7. März 2009

Auf ihre Auswärtsstärke bauen die Volleyballer am Samstagabend, wenn sie beim TV Datteln antreten. „Anscheinend ist die Mannschaft in fremden Hallen besser motiviert als in Greven“, stellt TVE-Coach Stephan Bürmann fest. Daheim habe seine Mannschaft zuletzt bei der 0:3-Niederlage gegen den TV Gütersloh schlecht ausgesehen. „Ich weiß auch nicht, woran das liegt“, ist der Coach ratlos ob der Heimschwäche.

Beim Schlusslicht soll die Mannschaft jetzt wieder auf ihre Tugenden zurückgreifen, die sie in fremden Hallen an den Tag gelegt hat. „Jedem von uns muss klar sein, worum es jetzt geht“, appelliert der Trainer an seine Spieler, im Abstiegskampf alle Kräfte zu mobilisieren.

Der Gastgeber besiegte den TVE im Hinspiel mit 3:2, gewann danach aber kein einziges Spiel mehr, was aber keineswegs auf einen Selbstläufer dieses Spiels schließen lässt. „Eigentlich schlagen wir uns in jedem Match selbst“, sagt Bürmann. Denn wenn seine Mannschaft ein Mal den roten Faden verloren habe, dann finde sie ihn nicht mehr wieder.

Freilich kann der Coach dieses Mal aus dem Vollen schöpfen, was zu einer gewissen Hoffnung berechtigt. Michael Gellenbeck ist wieder an Bord und Gunnar Beier soll als Libero für eine gute Annahme sorgen, damit der Spielaufbau davon profitieren kann. Stefan Venker und Arne Bleines sollen die Angreifer in Szene bringen, um gegen das Schlusslicht zu punkten. Gelingt das nicht, können die Volleyballer die Oberliga-Akte wohl endgültig schließen.

Samstag, 07. März 2009 | Quelle: Westfälische Nachrichten



Volleyball: Mehr als nur zwei Punkte

Freitag, den 20. Februar 2009

Sie wollen richtig Karneval feiern. Nach dem Spiel gegen den Gütersloher TV. Und zwar mit einem Sieg, einem immens wichtigen Sieg im Gepäck: Wenn die Oberliga-Volleyballer des TVE Greven am Samstag ab 18 Uhr in der Rönnehalle den Gütersloher TV niederringen, dann ziehen sie mit dem Drittletzten gleich - und verlassen den Abstiegsplatz.

“Das ist ein ganz wichtiges, ein ganz schweres, ein Vier-Punkte-Spiel”, betont Trainern Stefan Bürmann. Die Siege gegen Wattenscheid, Hörde und Schwelm wären nichts wert, wenn es gegen Gütersloh nicht klappt. Dann hätte sich Greven umsonst vom abgeschlagenen letzten Platz allmählich rangetastet an die Nichtabstiegsränge.

Gut gestartet
Ins Hinspiel ist der TVE sehr gut gestartet, erlebte dann aber wie so oft in der ersten Saisonhälfte einen Einbruch und unterlag mit 2:3. Zwar hatte Stefan Bürmann damals die starken Leute mit dabei, aber einigen fehlte nach ihren Verletzungs- oder beruflich bedingten Pausen die nötige Fitness. Inzwischen hat sich der TVE berappelt, während Gütersloh seinerseits in diesem Jahr noch nicht ein einziges Mal gewonnen hat. Auch gegen die Mitabstiegskandidaten Hörde und Wattenscheid setzte es Niederlagen. Das geht ans Selbstbewusstsein.

Problem
Beim TVE Greven bleibt der Außenangriff ein Problem. Hier ist der TVE nicht so effektiv, wie sein Trainer ihn gerne sähe. “Beim 0:3 gegen Spitzenreiter TSC hat man deutlich die Unterschiede gesehen”, bemängelt Bürmann. Er denkt daher über Umstellungen im Team nach. Jörg Schröder könnte statt diagonal über außen kommen, Daniel Lehmkuhl und Thomas Asche stehen als Alternativen auf der Diagonalen bereit. Eine weitere Möglichkeit wäre Gunnar Beyer. In den Kader rücken außerdem Benjamin Heming und Leon Albrecht.

Weiter lässt sich Trainer Stefan Bürmann dann aber nicht in die Karten schauen: “Die Gütersloher lesen auch Zeitung.”

Freitag, 20. Februar 2009 | Quelle: Grevener Zeitung | Claudia Ix



Jugendarbeit auf hohem Niveau

Mittwoch, den 18. Februar 2009

Die männliche B-Jugend des TVE Greven hat sich in dieser Saison unter den besten 20 Mannschaften in Nordrhein-Westfalen platziert. Ein erfolgreiches Jahr in der Oberliga schloss die Mannschaft am Wochenende mit der Teilnahme an der Qualifikationsrunde B zur Westdeutschen Meisterschaft ab.

Nach der erfolgreichen ersten QualifikationsrundeA in Kamp-Linfort im Januar, die Greven klar gewann, trat die Mannschaft am Wochenende in Wuppertal an. Trotz eines sehr starken Beginns im Spiel gegen den siebten der NRW-Liga, dem SV Bayer Wuppertal, unterlag die Mannschaft am Ende mit 2:1 Sätzen. In der Folge gingen dann auch die beiden weiteren Spiele gegen VBC Paderborn und SG Arloff/Stotzheim verloren. Dabei spielte die Mannschaft unter dem Druck teilweise deutlich unter ihren Möglichkeiten.

Nach der A-Jugend hat damit nun auch die B-Jugend die Endrunde der Westdeutschen Meisterschaften verpasst. Dennoch ist das sehr gute Abschneiden beider Teams in dieser Saison ein Zeichen für das hohe Niveau der Nachwuchsmannschaften in der Volleyballabteilung des TVE.

Mittwoch, 18. Februar 2009 | Quelle: Westfälische Nachrichten



TVE übergibt die Rote Laterne

Montag, den 19. Januar 2009

Volleyball-Oberligist TVE Greven ist die Rote Laterne los. Beim 3:2 (17:25, 25:18, 28:30, 27:25, 15:10) überholte die Mannschaft von Stefan Bürmann den bisherigen Vorletzten TV Hörde. Es war der zweite Sieg in Folge gegen einen direkten Abstiegskonkurrenten. Ein wichtiger Erfolg. In der Hinrunde personell arg gebeutelt trat der TVE Greven am Samstag nahezu komplett an. Lediglich Libero Gunnar Beyer musste passen. Mit genügend personellen Alternativen machte sich Trainer Stefan Bürmann nicht Bange vor der Aufgabe. „Ich habe nie daran gezweifelt, dass wir das Spiel gewinnen würden“, meinte Bürmann trotz der kritischen Tabellenkonstellation selbstbewusst. Alleine die Nerven mussten er und seine Spieler in dem bis zum Ende auf des Messers Schneide stehenden Spiel beisammen halten. „Es ging ganz schön zur Sache“, berichtete Bürmann von einem spannenden Verlauf.

Zuerst kam Gastgeber Hörde besser in die Partie, zumal die Grevener sich anfangs mehr mit dem Schiedsrichter als mit dem Gegner beschäftigten. Bürmann kritisierte die aus seiner Sicht vielen „kleinlichen Entscheidungen“, die seine Mannschaft trotz guten Beginns im ersten Satz aus dem Tritt brachten. Erst im zweiten Durchgang ließen sich die Grevener von den Begleitumständen nicht mehr beeinflussen. Mit 25:18 glichen sie den Spielstand aus. Was danach folgte war ein offener Schlagabtausch. Mit den überragenden Michael Gellenbeck und Jörg Schräder gaben die Grevener trotz dreier Satzbälle den dritten Satz zwar ab. Den vierten (27:25) und auch den abschließenden Tiebreak (15:10) ließen sie sich aber nicht nehmen.

„So können wir weiter nach vorne schauen“, zeigte sich Stefan Bürmann rundum zufrieden mit dem Jahresauftakt. Vier Punkte in zwei Spielen und in der kommenden Woche mit dem VC Minden einen weiteren direkten Konkurrenten zu Gast. Die Aufholjagd ist in vollem Gange.
Montag, 19. Januar 2009 | Quelle: Westfälische Nachrichten | Sven Thiele



TVE tritt auf der Stelle

Montag, den 24. November 2008

Volleyball-Oberligist TVE Greven tritt weiterhin auf der Stelle. Auch im Heimspiel gegen den TV Datteln blieb der Mannschaft von Stefan Bürmann der erhoffte zweite Saisonsieg versagt. Nach der 2:3-Niederlage (28:26, 18:25, 23:25, 25:23, 11:15) rangieren die Grevener weiterhin am Tabellenende.

Die prekäre Personalsituation, die Bürmann Woche für Woche zwingt zu improvisieren, war auch am Samstag der ausschlaggebende Grund für die Niederlage. Erneut berief der Trainer Jugendspieler in den Kader. Auch Michael Gellenbeck, der sich eigentlich eine Pause verordnet hatte, half einmal mehr mit, um die Not zu lindern. Und er enttäuschte keineswegs: Zusammen mit dem unbekümmert aufspielenden Daniel Lehmkuhl zählte Routinier Gellenbeck zu den besten in Reihen des TVE. Ansonsten vermisste Bürmann die letzte Entschlossenheit und den unbedingten Siegeswillen, der nötig gewesen wäre, um die clever aufspielenden Dattelner zu bezwingen. „Es ist super schwierig gegen so eine Mannschaft das richtige Mittel zu finden“, meinte Bürmann in der Nachbetrachtung einer Begegnung, in der der TVE viele Fehler produzierte. Zu viele, so Bürmann. Greven offenbarte Schwächen in der Angabe. Häufig stand der Block falsch. Fehler, die in der Oberliga hart bestraft werden.

Nach glücklichem ersten Satzgewinn hatte der TVE im zweiten Satz keine Chance, verlor ihn mit 18:25. Auch im dritten und vierten Satz produzierten die ersatzgeschwächten Grevener zu viele Eigenfehler. Datteln gewann Satz Nummer drei mit 25:23 und steuerte im vierten Satz auf die Entscheidung zu, ließ dann aber eine 21:17 Führung liegen. Der TVE kämpfte sich noch einmal heran, konnte die sich anbahnende Niederlage aber nur verschieben. Im entscheidenden fünften Satz machte der Tabellensechste alles klar und besiegelte Grevens sechste Saisonniederlage.

„Wir müssen mehr mannschaftliche Geschlossenheit zeigen. Sonst werden wir die Liga nicht halten können“, machte Stefan Bürmann keinen Hehl aus der brenzligen Situation. Gleichwohl wird es damit alleine nicht getan sein. Die Verletzungssorgen zwingen den TVE zu kurzfristigen Maßnahmen. Da in seinem 13-köpfigen Kader bereits jetzt acht Spieler für das kommende Wochenende fehlen, bemüht sich Bürmann um eine Spielverlegung. Und hofft auf eine Ende der Misere.

Montag, 24. November 2008 | Quelle: Westfälische Nachrichten | Sven Thiele

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