Archiv der Kategorie ‘Karate‘

Karateka sind Vizemeister

Montag, den 10. November 2008

Ein kleiner Medaillenregen überraschte am Wochenende die Karateka des TVE Greven bei der Nachwuchs- und Deutschen Meisterschaft, die im nahe gelegenen Warendorf stattfand. Die fünf Grevener Starter konnten insgesamt sieben Medaillen einheimsen. Den größten Erfolg feierte dabei dem Kumite-Team, bestehend aus Michael Surkau (2. Dan), Lukas Funke (1. Braungurt) und Andrej Marsenok (2. Violettgurt), das überraschend den zweite Platz bei den Wettkämpfen der Deutschen Meisterschaften erreichte und sich somit deutscher Vizemeister nennen darf. Das Kumite-Team mit Andrej Marsenok, Lukas Funke und Michael Surkau holte sich nach spannenden Kämpfen Silber. Nach dem Siegen über Beelen (2:1), Leipzig (2:0) und Aalen, wobei Surkau den spätere Deutschen Vizemeister im Freikampf besiegte, traf das Team im Finale auf Berlin. Hier trafen die Grevener unter anderem auf zwei langjährige Nationalteammitglieder. Trotz der offensichtlichen Vorteile zeigten alle drei Grevener eine starke Leistung und verloren nach spannenden Kämpfen nur knapp und mussten sich mit dem zweiten Platz begnügen. Trotz allem war die Silbermedaille ein großer Erfolg für das TVE-Team.

Bei der Nachwuchsmeisterschaft, die im Vorfeld der 33. Deutschen Meisterschaft durchgeführt wurde, starteten Lukas Funke, Andrej Marsenok, Katrin Buschschlüter und Steffen Scheuermann. Andrej Marsenok wiederholte seinen Erfolg vom diesjährigen Nagai Cup und siegte erneut im Katawettbewerb der Violettgurte über 18 Jahre. Selbstverständlich startete der Nachwuchstrainer der TVE-Karateabteilung ebenfalls im Freikampf seiner Altersklasse. Im Halbfinale schied er gegen den späteren Sieger aus. Im kleinen Finale ließ er jedoch keinen Zweifel an seinem Potenzial aufkommen und entschied diesen Kampf souverän für sich. Einen aufregenden Tag erlebte Katrin Buschschlüter. Zunächst erreichte sie in der Kategorie „Kata Damen ab 18, Violettgurt“, den dritten Platz. Beim anschließenden Freikampf unterlag sie erst im Finale und belegte somit den hervorragenden zweiten Platz.

Lukas Funke ging als einziger Braungurt aus Grevener Sicht an den Start und fand sich in einer Wettkampfgruppe mit vielen erfahrenen Startern wieder. In der Vorrunde des Katawettbewerbes hatte er Glück, als er von einem Patzer eines Gegners profitierte und somit in die Finalrunde einzog. Dort belegte er mit wenigen Zehnteln Rückstand den dritten Platz. Den dritten Platz belegte Lukas ebenfalls im Freikampf, bei dem er sich gut behauptete und nur gegen den späteren Sieger den Kürzeren zog. Steffen Scheuermann komplettierte das Grevener Quartett, das bei den Nachwuchsmeisterschaften an den Start ging. In einer starken Wettkampfgruppe konnte er sich gut behaupten, jedoch reichte es noch nicht zu einem Platz auf dem Treppchen.

Michael Surkau startet bei den Deutschen Meisterschaften, die im Anschluss an die Nachwuchsmeisterschaften ausgetragen wurden. Im Halbfinale scheiterte er am späteren Deutschen Meister Marco Wäger aus Berlin und wurde im Kampf um den dritten Platz durch einen unglücklichen Treffer disqualifiziert und musste sich mit dem vierten Platz begnügen. Neben den Startern standen zudem einige Grevener Karateka dem ausrichtenden Karateverein als Kampfrichterhelfer zur Seite und revanchierten sich so für deren Hilfe beim Nagai Cup im April und sammelten dadurch einmal mehr Erfahrung bei der Organisation und Durchführung einer Meisterschaft.

Dienstag, 11. November 2008 | Quelle: Westfälische Nachrichten

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Michael Surkau im Kader

Mittwoch, den 6. August 2008

Äußerst lehrreiche Tage erlebten Grevener Karateka auf dem Karate-Sommerlehrgang in Schwäbisch Gmünd. Insgesamt vier Tage trainierten die Grevener zusammen mit über 200 anderen Karatesportlern aus ganz Deutschland, der Schweiz und Spanien unter Bundestrainer Akio Nagai sowie dem Trainer der japanischen Nationalmannschaft, Manabu Murakami Sensei. Neben den acht offiziellen Trainingseinheiten standen Staffelläufe und zusätzlich Übungseinheiten für das Nationalteam an.Jeden Tag standen zwei Trainingseinheiten auf dem Programm, wobei die erste mit allen Teilnehmern gemeinsam absolviert wurde. Dabei standen Grundtechniken, Partnerübungen und Kataabläufe gleichermaßen auf dem Programm.Nach einer kurzen Pause wurden die Gruppen nach Gürtelfarben unterteilt. Während die Weiß- bis Braungürtel vornehmlich unter Bundestrainer Nagai Shihan oder altgedienten deutschen Karateka trainierten, kamen die Schwarzgurte in den Genuss des Trainings von Murakami Sensei.Technik und Taktik lautete das Credo des zweifachen Weltmeisters. Seine Schüler sollten die gezeigten Technikkombinationen zunächst „relaxt“ ausführen, um sich an das Timing der Techniken zu gewöhnen und gleichzeitig die Verletzungsgefahr bei den ungewohnten Bewegungen zu verringern. Die gezeigten Techniken sollten, so Murakami, in bestimmten Wettkampfsituationen angewendet werden, die davon abhängig seien, ob man in Führung oder nach Punkten hinten liegt.Murakami Sensei leitete am Samstagmorgen das Training des Nationalteams, das fast vollzählig angetreten war. Murakami instruierte zu Beginn das Team und wies darauf hin, dass das anstehende Trainingsprogramm ebenfalls von der japanischen Nationalmannschaft so durchgeführt werde.Knapp zwei Stunden forderte er den rund 40 Karateka alles ab und motivierte sie über ihre Grenzen zu gehen. Anhand der gezeigten Leistungen stellte Bundestrainer Nagai Shihan eine erste Auswahl zusammen, die im kommenden Jahr bei der WM in Athen an den Start gehen soll. Nach derzeitigem Stand erneut mit Grevener Beteiligung in Form von Michael Surkau. Dieses erste Team wird sich Ende August zu einem mehrtägigen Trainingslager in Leipzig treffen. Dort werden die ersten Grundlagen für die WM in Athen gelegt und zudem der Kader weiter reduziert.

Mittwoch, 06. August 2008 | Quelle: Westfälische Nachrichten

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Michael Surkau will zur WM nach Athen

Dienstag, den 5. August 2008

Äußerst lehrreiche Tage erlebten Grevener Karateka auf dem Karatesommerlehrgang in Schwäbisch Gmünd. Insgesamt vier Tage trainierten die Grevener zusammen mit über 200 anderen Karatesportlern aus ganz Deutschland, der Schweiz und Spanien unter Bundestrainer Akio Nagai sowie dem Trainer der japanischen Nationalmannschaft, Manabu Murakami Sensei. Neben den acht Trainingseinheiten standen Staffelläufe und zusätzlich Übungseinheiten für das Nationalteam an.

Zwei Einheiten

Jeden Tag wurden zwei Trainingseinheiten nacheinander absolviert, die erste mit allen Teilnehmern gemeinsam. Dabei standen Grundtechniken, Partnerübungen und Kata-Abläufe gleichermaßen auf dem Programm.

Gürtelfarben

Nach einer kurzen Pause wurden die Gruppen nach Gürtelfarben unterteilt. Während die Weiß- bis Braungürtel vornehmlich unter Bundestrainer Nagai Shihan oder altgedienten deutschen Karateka trainierten, kamen die Schwarzgurte in den Genuss des Trainings von Murakami Sensei.

Technik und Taktik lautete das Credo des zweifachen Weltmeisters. Seine Schüler sollten die gezeigten Technikkombinationen zunächst “relaxt” ausführen, um sich an das Timing zu gewöhnen und die Verletzungsgefahr bei den ungewohnten Bewegungen zu verringern. Die Techniken sollten, so Murakami, in bestimmten Wettkampfsituationen angewendet werden, die davon abhängig sind, ob man führt oder hinten liegt.

Nationalteam

Murakami Sensei leitete das Training des Nationalteams, das fast vollzählig angetreten war. Murakami wies darauf hin, dass das Trainingsprogramm auch von der japanischen Nationalmannschaft so durchgeführt wird. Knapp zwei Stunden forderte er den rund 40 Karateka alles ab und motivierte sie, über ihre Grenzen zu gehen. Anhand der Leistungen stellte Bundestrainer Nagai Shihan dann eine erste Auswahl zusammen, die im kommenden Jahr bei der WM in Athen an den Start gehen soll. Nach derzeitigem Stand erneut mit Grevener Beteiligung: Michael Surkau (Foto), EM-erfahrener TVEler, ist wieder mit im Rennen. Er wird sich Ende August mit den anderen zu einem mehrtägigen Trainingslager in Leipzig treffen. Dort werden die ersten Grundlagen für die WM in Athen gelegt und zudem der Kader weiter reduziert.

Dienstag, 05. August 2008 | Quelle: Grevener Zeitung

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Surkau punktet für Team Deutschland

Freitag, den 30. Mai 2008

In den Norden von Spanien reiste jetzt Grevener Karateka Michael Surkau. Der spanische Karateverband für traditionelles Karate richtete in Valladolid einen dreitägigen Lehrgang mit dem deutschen Bundestrainer Nagai Shihan aus Düsseldorf aus. Am Samstag stand außerdem ein Länderkampf zwischen der spanischen und deutschen Nationalteam, Team Kumite (Freikampf), auf dem Programm.

Lehrgang

Der Lehrgang wurde von vielen Partnerübungen geprägt, da diese auf spanischen Lehrgängen selten trainiert werden. Der deutsche Bundestrainer beschränkte sich dabei nicht nur auf einfache Partnerübungen, sondern ließ bis zu sechs Angreifer gegen einen Karateka antreten.

Spannend

Die Trainingseinheiten hatten gezeigt, dass die Spanier über einen aggressiven Kampfstil verfügten, jedoch nicht das technische Niveau der Deutschen erreichten. Es sollte also spannend werden, als das fünfköpfige Team Deutschland mit Marco Wäger (Berlin), Edzard Haschka (Aalen), Michael Surkau (Greven), Michael Pozzo (Dresden) sowie Roy Richter (Leipzig) an die Wettkampffläche traten. Das spanische Team war in Bestbesetzung, während die Deutschen erstmalig in dieser Konstellation zum Wettkampf antraten.

Beim Stand von 1:1 nach Kämpfen trat Michael Surkau an. Es entwickelte sich ein kurzer, aber spannender Schlagabtausch, bei dem der Grevener seinen Reichweitenvorteil einmal mehr gekonnt einsetzen, und somit den Kampf ungefährdet für sich entscheiden konnte. Am Ende hieß es 3:2 für die deutsche Mannschaft. Bundestrainer Nagai Shihan war trotz des knappen Resultates zufrieden mit den Leistungen aller Teilnehmer.

Freitag, 30. Mai 2008 | Quelle: Grevener Zeitung

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