Archiv der Kategorie ‘Basketball‘

U18 setzt einzigen Glanzpunkt

Mittwoch, den 18. Februar 2009

Die offene U14 des TVE verlor trotz einer guten Vorstellung gegen den TV Friesen Telgte 16:126 (9: 64) deutlich. Grevens Trainer erfreuten sich vor allem an der Leistungssteigerung ihres Teams im Vergleich zu den vergangenen Spielen. Viele Anstrengungen der Grevener scheiterten schon im Ansatz, was an der technischen Überlegenheit der Telgter lag. Trotzdem ließ sich der TVE nicht hängen und spielte teilweise flüssig nach vorne, wo der Abschluss immer wieder gesucht wurde.

Ähnlich erging es der U16m, die gegen den TSC Münster 30:163 (17:86) unterging, obwohl der Gegner nur zu fünft angereist war. Doch Greven konnte diese Situation nicht ausnutzen, obwohl Münster zum Ende hin mit immer größeren Problemen zu kämpfen hatte.

Für den einzigen Glanzpunkt sorgte die Grevener U18m, die gegen den schwachen TV Mettingen 77:42 (39:19) gewann. Dabei reichte den Grevenern eine schwache Leistung gegen noch schwächere Gäste zum vierten Saisonsieg. Allerdings ärgerte sich Trainer Klaus Kurk über zahlreiche kleine Unstimmigkeiten, sowohl im Spielaufbau als auch in der Defense. Auch der letzte Pass unter den Korb kam sehr selten an, so dass meistens Einzelaktionen zum Erfolg führten. TVE: Blanke (6), Hokamp (6), Meng (10), Monsler-Zimmer (4), Schürhoff (8), Stawinoga (6), Stöveken (4), Wilker (33).

Mittwoch, 18. Februar 2009 | Quelle: Westfälische Nachrichten



Idealismus und Enthusiasmus

Mittwoch, den 21. Januar 2009

Da sind sich Fernando Mester und Dieter Hokamp einig: „Idealismus und Enthusiasmus.“ Das sind die beiden wichtigsten Eigenschaften, die ein Schiedsrichter mit sich bringen muss. Und das Duo Mester/Hokamp muss es wissen. Denn die beiden Basketballer sind seit Anfang November stolze Besitzer einer C-Lizenz fürs Pfeifen. Mester, der zuletzt aktiv in der Herrenmannschaft auf Punktejagd ging, entwickelte irgendwann im Jugendbereich ein Interesse fürs Pfeifen. Dabei war gerade der Schiedsrichter für ihn früher immer der Dumme. Und Hokamp, der seine aktive Sportlerkarriere vor einigen Jahren zugunsten der Gesundheit an den Nagel hing, wollte mal wieder etwas Neues machen. „Das ist meine Persönlichkeit“, grinst der 46-Jährige.

Nachdem er vor über 20 Jahren schon einmal dem Basketball den Rücken kehrte, kam er vor einigen Jahre als Trainer zurück zum TVE Greven, mittlerweile geht er als Schiedsrichterwart Abteilungsleiterin Mathilde Frönd zur Hand. Erst vergangenen Herbst haben beide ihre D-Lizenz im Kreis Münster erworben, ziemlich genau ein Jahr später stehen beide mit einer C-Lizenz in der Hand da. Damit sind sie nun berechtigt, Spiele in höheren Klassen zu pfeifen. Und das war auch von Anfang an das Ziel. „In höheren Ligen ist Basketball einfach schöner, athletischer und fairer“, stellt Hokamp fest. Auch Mester sieht das so. Aus diesem Grund haben sich die beiden Basketballer „gegenseitig gepusht“, erklärt Mester, dass er - auch in Vorbereitung auf das Prüfungsspiel - viel zusammen mit Hokamp gepfiffen hat. „Wir sind ein gutes Team“, findet Mester. Auch dies ist einer der Punkte, die sowohl Mester als auch Hokamp so sehr am Schiedsrichtern begeistern.

Während des Spiel in Bruchteilen von Sekunden eine Entscheidung zu fällen und diese auch noch zu vertreten, selbst wenn man im Nachhinein bemerkt, dass es eine falsche Entscheidung war: Das ist eines der Dinge, die Fernando Mester so fasziniert. „Konsequenz“, sagt er, sei dabei am wichtigsten. „Schlecht pfeifen, okay. Aber dann bitte konsequent über das ganze Spiel“, sagt er im Scherz und lacht. Ein schöner Nebeneffekt für Dieter Hokamp ist, dass er beim Pfeifen vielen unterschiedlichen Leute begegnet und von ihnen viel lernen kann, auch wenn manche Schiedsrichter, die im Lizenzrang über ihm stehen, deutlich jünger sind. Dafür freut er sich auch, wenn er mit unerfahrenen Schiedsrichtern zusammen eine Partie leitet und von ihnen um Rat gefragt wird. „Man hat ganz klar Vorbildfunktion“, sagt Hokamp.

Und schließlich fällt beiden noch eines ein. Beim Spielen früher war immer der Schiri der „Doofe“, der bei jedem auch noch so nichtigen Anlass von den Spielern angemacht wurde. Vielfach wurden die Entscheidungen der Schiedsrichtrer mit markanten Sprüchen kommentiert. Jetzt nicht mehr. Den Spruch „Besser selber machen“ haben Mester und Hokamp wörtlich genommen - und fühlen sich offensichtlich pudelwohl damit.

Mittwoch, 21. Januar 2009 | Quelle: Westfälische Nachrichten | Winfried Kitzmann



Sieg erst nach Verlängerung

Freitag, den 5. Dezember 2008

Der Weihnachtsstress hat auch die Grevener Basketballer eingeholt. Am vergangenen Montag absolvierten sie erneut ein Nachholspiel der Hinrunde, ehe es am kommenden Sonntag zum Lokalderby gegen den SC Westfalia Kinderhaus kommt. Gegen den Warendorfer SU war – wie im Nachholspiel gegen Lüdinghausen – erst nach Verlängerung Schluss. Diesmal fiel das Ergebnis jedoch für den TVE aus. 69:67 (9:13, 18:15, 15:14, 16:16, 11:9) hieß es am Ende für den TVE Greven. Dabei standen sich in den letzten fünf Minuten drei Grevener Spieler vier Warendorfer Gegner gegenüber. Kein Wunder, waren doch fünf der acht TVEler mit fünf Fouls vom Platz geflogen, auf gegnerischer Seite waren es zwei Spieler. Prügelspiel? „Eigentlich nicht“, ist auch Trainer René Mauél nach der Partie etwas ratlos, bemängelt lediglich etliche „fragwürdige Pfiffe“ der Schiedsrichter. Aber: „Das war ein absolut faires Spiel“, betont Mauél.

Spielerisch lieferte die Partie dagegen nicht viel Lobenswertes. Die Defensive war in Ordnung, an einigen Stellen zu unkonzentriert und gegen die guten Dreierschützen aus Warendorf vor allem in der ersten Hälfte nicht konsequent genug. Erst in der zweiten Hälfte rotierte die Zonenverteidigung zu Mauéls Zufriedenheit. Auch bei der Reboundarbeit sah Mauél einige Schwächen, vor allem im Vergleich zu der herausragenden Arbeit im Spiel gegen Lüdinghausen. Viele „dumme Fouls“ und etliche Kleinigkeiten im Spielaufbau sorgten am Montagabend außerdem dafür, dass der TVE sich nie richtig absetzen konnte. „Wir haben uns dem Niveau angepasst“, resümierte der Trainer nach Schlusspfiff.

Mit Kinderhaus kommt am Sonntag um 18 Uhr der Tabellennachbar nach Greven. Bei einem Sieg könnte der TVE seinen Platz im Mittelfeld der Tabelle festigen, eine Niederlage führt möglicherweise dazu, dass Greven und Kinderhaus die Plätze tauschen. Herren: Wolters (6), Konermann (15), Heitmann (28), P. Falkenstein (17), Goebel (2), Mester (1), Becker, Mauél.

Freitag, 05. Dezember 2008 | Quelle: Westfälische Nachrichten | Susanne Hein

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Turbulentes Treiben

Freitag, den 21. November 2008

In den vergangenen zehn Jahren hat sich viel getan in der Basketballabteilung des TVE, die einer Berg- und Talfahrt glichen. Angefangen bei der ersten Herrenmannschaft, die über Jahre hinweg in der Bezirksliga spielte und nach jeder Saison einen guten mittleren Tabellenplatz erlangte, einige Male sogar einen Platz im oberen Drittel. Einmal wurde sogar der Aufstieg in die Landesliga nur knapp verpasst. Dabei zeigte das Team, das während dieser gesamten Zeit von Dietmar Voss betreut wurde, oftmals packende Spiele und eine ansprechende sportliche Leistung.

Im Schatten dieser Mannschaft stand dabei oftmals die zweite Herrenmannschaft, die sich 2003 aus einigen Jugendspielern zusammensetzte. Erst seit der Saison 2006 / 2007 konnte auch dieses Team endlich sein Potenzial deutlich machen. Seit der Auflösung der Bezirksligamannschaft tritt diese ehemals „zweite Garde“ jetzt als erste Mannschaft in der Kreisliga an und hat sich ganz klar den Aufstieg als Ziel gesetzt. Dafür konnten sogar zwei neue Spieler hinzugewonnen werden.

Ähnlich turbulent verliefen die Jahre bei den Damen. Mit zwei Seniorenteams im weiblichen Bereich war der TVE zwischen 2000 und 2002 sehr erfolgreich, spielte die erste Mannschaft auf einem guten Mittelfeldplatz in der Landesliga, die zweite im oberen Drittel in der Bezirksliga mit. Nach dem studien- und arbeitsbedingten Weggang vieler Leistungsträger mussten sich die Damen in der Kreisliga neu formieren, stiegen jedoch direkt in die Bezirksliga auf und konnten sich nach einer Fusion mit der weiblichen U20 im Jahr 2006 sogar für die Landesliga qualifizieren.

Die Mannschaft sollte für die Abteilung so etwas wie ein Vorzeigeteam werden, hatte der TVE Greven doch das letzte Mal vor rund sechs Jahren in einer so hohen Klasse gespielt. Doch auch hier traten rasch große Personalprobleme auf, so dass sich das Damenteam im Januar 2008 auflösen musste. „Das war sehr bedauerlich“, trauert Susanne Hein noch heute der Auflösung und der damit vergebenen Chance hinterher.

Turbulent gestalteten sich auch die Jahre in den Jugendbereichen. Mit der Errichtung einer U8 / U10-Mannschaft konnte die Abteilung rund 30 neue Mitglieder gewinnen, die dem TVE zum großen Teil treu geblieben sind und mittlerweile in höheren Altersklassen spielen.

Besonders erfolgreich stellte sich die männliche U16 heraus, die in den vergangenen vier Jahren besonders tolle Leistungen zeigte und unter ihren Trainern Dietmar Hokamp und Klaus Kurk zu eine starken Team zusammengewachsen ist, das mittlerweile im Bereich der U18 auf Korbjagd geht. Die Abteilungsleitung um Mathilde Frönd freut sich besonders darüber, dieses Jahr endlich auch wieder im weiblichen Bereich der U16 eine Mannschaft gemeldet werden konnte, auch wenn diese nach reichlichen Startschwierigkeiten wieder vom Spielbetrieb zurück gezogen werden musste.

Freitag, 21. November 2008 | Quelle: Westfälische Nachrichten

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Basketballherren zeigen sich hellwach

Mittwoch, den 17. September 2008

Wiedergutmachung betrieben die Grevener Basketballer am vergangenen Montag. Mit 68:40 (14:11, 18:6, 18:10, 16:11) deklassierten sie ihren Gegner aus Ahlen und bewiesen nach der deutlichen Niederlage gegen Emsdetten im ersten Saisonspiel ihre Klasse. Trainer René Mauél, der dieses Mal wegen Personalmangel selbst aktiv ins Geschehen eingriff, ließ sich nach dem Schlusspfiff zufrieden auf die Bank sinken. „Das war ein gutes Spiel“, resümierte er. Und tatsächlich zeigte Greven einr rundum gute Partie. Gleich zu Beginn setzten sie die Ahlener, die nur zu sechst angereist waren, unter Druck und hielten sie mit einer aggressiven Verteidigung in Schach. Nur im Angriff unterm Korb haperte es an einigen Stellen, so dass es nach den ersten drei Spielminuten gerade einmal 6:2 stand. Doch durch ein tolles Zusammenspiel, geschickte Pässe und einen Blick für freie Mitspieler und Lücken in der gegnerischen Verteidigung konnte der TVE schon nach dem ersten Viertel sein Können deutlich machen, auch wenn die Anzeige zu diesem Zeitpunkt mit 14:11 nur einen knappen Vorsprung anzeigte.

Konzentriert gingen die Herren in den nächsten zehn Minuten zu Werke, ließen Ahlen nur selten durch zu hektische Spielweise und einige Fehlpässe zu leichten Gegentreffern kommen. Die zweite Hälfte war dann definitiv die des TVE. Im Spielaufbau passierte nur ganz wenige Fehler, im Angriff liefen sich die Spieler frei, kämpften unterm Korb um den Rebound und kontrollierten das Spiel. Die Mannschaft agierte wach und konzentriert. Vor allem Flügelspieler Robert Dillge und Kapitän Alexander Becker lieferten mit einigen Fast Breaks sowie großartigen Pässen auf die freien Mitspieler ein tolles Spiel ab. Sogar die Freiwurfquote, sonst oftmals ein Makel im Grevener Spiel, lag dieses Mal mit rund 54 Prozent im akzeptablen Rahmen.

Herren: Clausen (2), Becker, Mester (7), Mauél (6), Dillge (12), Philip Falkenstein (14), Konermann (11), Heitmann (16).

Mittwoch, 17. September 2008 | Quelle: Westfälische Nachrichten | Susanne Hein

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