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Vom Federball zum Badminton

Donnerstag, den 6. November 2008

Für Außenstehende ist es nur Federballspiel. Für die Badmintonspieler des TVE ist es die schönste Sportart, die es gibt. Es braucht nur wenig, um sich dieser Sportart zu widmen. Zwei Spieler, ein Ball, ein Netz und eine begrenzte Spielfläche. Ungefähr 100 TVE-Spieler tummeln sich zu den Trainingszeiten in den Hallen. „Hobbyspieler“, wie Abteilungsleiterin Annegret Raben betont. Seit 20 Jahren ist sie federführend in der Abteilung aktiv. „Ein großer Teil meines Lebens hat sich bei mir um den Badmintonsport gedreht“, gesteht sie. Bei der DJK ist sie angefangen, dann hat sich eine kleine Gruppe zusammengetan, um beim TVE in den Wettkampfsport einzusteigen. Ihren größten Erfolg feierte sie 2003, als sie sich mit der Emsdettenerin Monika Steinkühler im Damendoppel für die Deutschen Seniorenmeisterschaften qualifizierte und am Ende den dritten Platz belegte. Erfolge feierte im Jugendbereich die Mannschaft aus dem Jahr 1999, als sie ungeschlagen in die Bezirksliga aufstieg. Alexander Heuer, Stefan Lengermann, Thomas Ohagen, Nikolas Martin, Isabel Höcher und Yvonne Hesse wurden anschließend bei den WN-Wahlen zur Mannschaft des Jahres gekürt. In der Saison 2000/2001 gelang der Seniorenmannschaft der Aufstieg in die Bezirksklasse. Aber es sind nicht die großen Aufstiegsambitionen, die die Abteilung hegt. Vielmehr will sie Badminton als Breitensport anbieten. Jungen und Mädchen spielen in einer Mannschaft zusammen. „Wir leiden manchmal unter der großen Altersspanne, in der die Jugendlichen spielen müssen“, sagt Annegret Raben. Denn 15- und 19-Jährige spielen in einer Mannschaft zusammen. Da kommt es auch auf gegenseitige Rücksichtnahme an. „In der Gruppe herrscht schon ein großer Zusammenhalt“, weiß Annegret Raben die Vorteile des koedukativen Trainings zu schätzen. Nachwuchs rekrutierte sich zuletzt auch aus der Offenen Ganztagsgrundschule, wo die Schüler mit der Sportart Badminton vertraut gemacht wurden. Andererseits weiß die Abteilungsleiterin auch, dass die Ganztagsgrundschule nicht nur Vorteile für den Verein hat. „Die Kinder sind heute länger als früher in der Schule, betreiben dort auch mehr Sport. Da ist nicht jeder gewillt, abends noch einmal zum Vereinssport zu kommen“, weiß sie aus der Erfahrung der vergangenen Jahre. Für Annegret Raben kommt es darauf an, dass die Kinder weiter Spaß an der Sache haben. „Wer Lust und Spaß an der Bewegung hat, kann gerne zu den Trainingszeiten vorbeikommen.“ Vier Übungsleiter, die zum Teil noch zur Schule gehen und die Sprache der Schüler sprechen, sind Garant dafür, dass die Kids mit Spaß bei der Sache sind und den Weg vom Federball zum Badmintonsport finden.

Donnerstag, 06. November 2008 | Quelle: Westfälische Nachrichten

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Erstmals Turnierluft geschnuppert

Samstag, den 19. Juli 2008

Die Resonanz war erfreulich gut: ganz anders als noch vor Jahren. „Vor zehn Jahren hatte kaum jemand einen Badmintonschläger“, erinnert sich Vereinsvorsitzender Michael Martschinke noch genau an den ersten Badmintonkursus, den er für die Ferienkiste im Namen des TVE Greven organisiert hatte.Bei der nunmehr zehnten Auflage am Freitagmittag sah das Bild anders aus: Ein Großteil der 34 Kursteilnehmer brachte einen eigenen Schläger und Bälle mit. „Über die Schulen lernen die Kinder schon eine Menge“, merkte Martschinke an. So musste er bei der Einführung auch nicht mehr viel zu den Spielregeln und der Feldbegrenzung des Badmintonsports erklären.Danach starteten die Neun- bis 14-jährigen Jungen und Mädchen direkt in die Turniere im Modus „Jeder gegen jeden“. Dabei schnupperten sie erstmals Turnierluft und testeten aus, ob sie sich für den Sport erwärmen könnten.

Samstag, 19. Juli 2008 | Quelle: Westfälische Nachrichten

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