Tagesarchiv für den 12. Juli 2010

Vierter Aufstieg in Folge, Münsterlandliga in 2011

Montag, den 12. Juli 2010

TVE Tennisdamen - TCT  Rheine 8:1

Wirklich Schweiß vergießen mussten am Sonntagmorgen die TVE Tennisdamen in ihrem letzten Heimspiel. Allein die hohe Luftfeuchtigkeit ließen die Schweißperlen tanzen. Leicht nervös, aber den Kopf frei, ging es in die ersten drei Einzel:

Die (Nr.2) Marita Rode 6:3/ 6:4 bestimmte von Anfang an das Match, ihre Widersacherin versuchte alles, aber es reichte an diesem Tag nicht, gegen eine in Siegerlaune, kämpferische TVE Dame.
Spielertrainerin Fini Kleimeyer (Nr.4) spielte ihre Lieblingsbälle, Stopps und Volley und siegte im ersten Satz 6:2. Zuviel Gedanken brachten sie völlig aus dem Match und sie verlor das Match 4:6/1:6.
Im Team mit der (Nr.6) Petra Hubeny 6:4/4:6/6:2, ließ die Gegnerin erst etwas mitspielen, aber zog dann fein säuberlich ihr Spiel zum Sieg auf. Ranglisten (Nr.1) Silke Flenker 7:5/6:1 zog die Reißleine und übersäte ihre Gegenspielerin mit technisch schönen Bällen in allen Winkeln des Feldes.
Nach Silke Flenker, spielte die zweite Linkshänderin im Team Elke Pauly (Nr.3) 6:3/6:2. Sie spielte druckvoll diagonal sowie die Linie entlang, ohne viel Gegenwehr der Dame aus Rheine. Die dritte Linkshänderin bei den TVE Damen, Kimi Yoshimura  (Nr.5), 6:2/6:1 wendig und schnell spielte sie eins ums andere mal mit viel Übersicht die richtigen Bälle zum Sieg.
Großer Jubel bei den TVE Damen, da der Aufstieg damit besiegelt war. Nun waren die Doppel nur noch Formsache.  Alle drei Doppel: Silke Flenker/Marita Rode, Elke Pauly/Fini Kleimeyer, Petra Hubeny/Petra Brocks, spielten an diesem Finaltag technisch und taktisch klug, deutlich besser als ihre Widersacher und veredelten die Doppel mit drei Siegen. Respekt, so die Aussage der Damen aus Rheine, ihr seid die stärksten Gegner der Liga gewesen. Spielertrainerin Fini Kleimeyer bedankte sich bei ihrem Team für die hervorragende Saison und den Trainingsfleiß. Anschließend wurde der Aufstieg gebührend gefeiert.

 

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Foto: mit dem Gegner wurde auf den Aufstieg „Münsterlandliga“ angestoßen.



Bezirksmeisterschaften Freiwasser 2010 in Marl

Montag, den 12. Juli 2010


 schwimmen_20100711_klein.jpgDas Thermometer zeigt weit über 30°C im Schatten und keine Wolke ist am Himmel – was läge da näher, als den Tag im Freibad zu verbringen? Genau das taten eine Hand voll Schwimmer des TVE Greven am vergangenen Wochenende, doch nicht, um den ganzen Tag in der Sonne zu liegen, sich zu bräunen und ab und zu nur zur Erfrischung ins kühle Nass zu hüpfen – sondern um an den Nordwestfälischen Meisterschaften Freiwasser in Marl teilzunehmen. Hier traten sie gegen starke Vereine aus dem gesamten Münsterland und dem nördlichen Ruhrgebiet an. Doch obwohl den Schwimmern der großen Vereine oftmals bessere Trainingsbedingungen zur Verfügung stehen, konnten die TVEler dennoch immer wieder durch großartige Leistungen auf sich aufmerksam machen.

 

So erreichte Patrizia Kittelmann (Jahrgang 1993) bei vier Starts dreimal den dritten Platz, nur einmal musste sie sich mit Platz vier zufrieden geben. Über 200 Meter Freistil erreichte verbesserte sie ihre Bestzeit um mehrere Sekunden, die nun bei 2:41,35 Minuten steht. Auch Stephen Obermeyer (´93) konnte mit seinen Leistungen sehr zufrieden sein. Der Brustspezialist schwamm ausschließlich die Brustdistanzen über 50, 100 und 200 Meter – seine Ausbeute: zwei zweite und ein erster Platz. Über die 50 Meter verpasste er in neuer Bestzeit von 0:34,70 Minuten als neunter nur knapp das Finale der besten acht.

 

Malin Machate (´99) ging viermal an den Start, und jedes Mal zeigten die Stoppuhren eine neue Bestzeit. Doch die starke Konkurrenz verhinderte, dass ihre guten Zeiten zum Sprung nach ganz vorne reichten, sie war aber dennoch hoch zufrieden mit ihrem Abschneiden. Auch Jia-Ming Shi (´00), die noch vor wenigen Wochen bei den Kreismeisterschaften vordere Plätze erschwamm, musste feststellen, dass es auf Bezirksebene durchaus Schwimmerinnen gibt, die noch schneller sind. Mit zum Teil deutlichen Bestzeiten reichte es zu guten Mittelfeldplatzierungen, doch über 200 Meter Brust konnte sie fast bis aufs Treppchen vordringen, letztlich reichte es dann aber doch nur zu Rang 4.

 

Auch die beiden ältesten Schwimmer des Grevener Aufgebots, die in den Masterswettbewerben an den Start gingen, waren erfolgreich. Jan Kleimeier (´88) siegte zweimal und wurde einmal Zweiter, Lukas König (´89) erreichte mit drei Bestzeiten ebenfalls vordere Plätze. Trainerin Margitta Tollkühn war äußerst zufrieden mit ihren Schützlingen und betonte, dass wer regelmäßig und konsequent am Training teilnimmt, auch mit guten Leistungen, Bestzeiten und vorderen Platzierungen belohnt wird.

 

Dies war der letzte Wettkampf für die TVEler vor den Sommerferien, ab jetzt können die Schwimmer bei heißem Wetter ins Freibad gehen und das tun, was alle anderen dort auch tun: sich sonnen und nur zum Spaß ins Wasser springen.