Volleyball: Mehr als nur zwei Punkte
Sie wollen richtig Karneval feiern. Nach dem Spiel gegen den Gütersloher TV. Und zwar mit einem Sieg, einem immens wichtigen Sieg im Gepäck: Wenn die Oberliga-Volleyballer des TVE Greven am Samstag ab 18 Uhr in der Rönnehalle den Gütersloher TV niederringen, dann ziehen sie mit dem Drittletzten gleich - und verlassen den Abstiegsplatz.
“Das ist ein ganz wichtiges, ein ganz schweres, ein Vier-Punkte-Spiel”, betont Trainern Stefan Bürmann. Die Siege gegen Wattenscheid, Hörde und Schwelm wären nichts wert, wenn es gegen Gütersloh nicht klappt. Dann hätte sich Greven umsonst vom abgeschlagenen letzten Platz allmählich rangetastet an die Nichtabstiegsränge.
Gut gestartet
Ins Hinspiel ist der TVE sehr gut gestartet, erlebte dann aber wie so oft in der ersten Saisonhälfte einen Einbruch und unterlag mit 2:3. Zwar hatte Stefan Bürmann damals die starken Leute mit dabei, aber einigen fehlte nach ihren Verletzungs- oder beruflich bedingten Pausen die nötige Fitness. Inzwischen hat sich der TVE berappelt, während Gütersloh seinerseits in diesem Jahr noch nicht ein einziges Mal gewonnen hat. Auch gegen die Mitabstiegskandidaten Hörde und Wattenscheid setzte es Niederlagen. Das geht ans Selbstbewusstsein.
Problem
Beim TVE Greven bleibt der Außenangriff ein Problem. Hier ist der TVE nicht so effektiv, wie sein Trainer ihn gerne sähe. “Beim 0:3 gegen Spitzenreiter TSC hat man deutlich die Unterschiede gesehen”, bemängelt Bürmann. Er denkt daher über Umstellungen im Team nach. Jörg Schröder könnte statt diagonal über außen kommen, Daniel Lehmkuhl und Thomas Asche stehen als Alternativen auf der Diagonalen bereit. Eine weitere Möglichkeit wäre Gunnar Beyer. In den Kader rücken außerdem Benjamin Heming und Leon Albrecht.
Weiter lässt sich Trainer Stefan Bürmann dann aber nicht in die Karten schauen: “Die Gütersloher lesen auch Zeitung.”
Freitag, 20. Februar 2009 | Quelle: Grevener Zeitung | Claudia Ix